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Dong Open Air 2011

Gefährliche Musik trifft auf kennzeichnungspflichtige MetallerInnen

Canopy

Die Schweden Canopy packen wieder die deutlich derbere Keule aus und metzeln gleich nach einem recht gefühlvollen Intro mit “Decipher” alle aufgesparten Prog-Gefühle aus dem Oberstübchen, aber nicht auf die knüppelige Art, sondern eher in brutal stampfender Manier mit reichlich Melodie. Gute 500 Fans freuen sich genau auf die Todeskost und füllen das Zelt wieder ansehnlich. „Amüsiert ihr euch auch“, will Frontgrunzer Fredrik wissen und kann danach auf eine laut grölende Pommesgabelmenge blicken.

Die Ansagen hält er eher kurz – da reicht ein „Nun spielen wir einen richtig heavy Song“, und schon brüllen wieder die Gitarren auf - ganz klar folgt „The Entire City“, das Tempo wird fett angezogen und die HeadbangerInnen, die sich bis jetzt eine kleine Auszeit gegönnt haben, lassen wieder en masse die Köpfe rollen, bis der Arzt kommt.

„Hey, wir spielen auch neuen Scheiß für euch“, so erst die negative Botschaft, doch „Menhir“, Titeltrack der aktuellen Scheibe von 2010, stampft brutal in die Gehörgänge und sorgt für erhebliches Geschiebe und ausführliche Kopfschütteleinheiten. Leider haben die Stockholmer irgendwo Zeit liegen lassen und müssen ihre Setlist kürzen, wodurch die Fans dann auf ein paar Songs verzichten müssen – „Wir haben noch neun Minuten, also Zeit für zwei Songs“ – der Spaßfaktor ist trotz allem hoch, „And Oceans“ wird mit einer Masse an Pommesgabeln abgesegne, und bei „The Lie That You Once Told“ nutzen einige Fans die dritte Reihe für Zeitlupen-Showcatchen.

Setlist:

Decipher
Firmament (Part II)
Intro Snack
The Entire City
Inward Burst
Intro Menhir
Menhir 2010
And Oceans
The Lie That You Once Told

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