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Dong Open Air 2011

Gefährliche Musik trifft auf kennzeichnungspflichtige MetallerInnen

Symbolic

Nach der Freudenkanonade haben es die aus dem tiefsten Bayern stammenden Eichstätter Symbolic erwartungsgemäß schwer, einen Fuß auf den Boden zu bekommen. So ganz rechnen sie wohl auch nicht damit, dass sie sich in diesen Breitengraden einen erhöhten Bekanntheitsgrad erspielt hätten, denn sie versteifen sich lediglich auf ihre Anfang März veröffentlichte „Scarvest“-Scheibe und lassen das 2006er Debüt „Enigma“ komplett außen vor.

Schon beim Intro tauchen die ersten technischen Probleme auf, nur wenige Fans finden den weg ins Zelt zurück und im Gegensatz zum erhöhten Positionswechselspiel auf der Bühne stehen die wenigen Nasen eher unbeteiligt herum. Zwar wird der Bandgruß an die israelischen Festivaltouristen noch artig beklatscht, aber so richtig will keine Stimmung aufkommen, sogar das „Kommt nach vorn, wir wollen einen Moshpit sehen“, wird mit fast völliger Ignoranz abgewatscht – lediglich zwei Fans lassen sich darauf ein und pilgern zur Bühnenabsperrung; allein beim anschließenden Applaus für „Down To Zero“ erfahren Symbolic erste positive Rückmeldungen.

Großes Interesse kommt leider auch nicht beim Hinweis auf die neue CD auf, ein „Wollt ihr noch einen hören“, wird weiterhin zurückhaltend aufgenommen – ganz sicher kein guter Tag für die Melodic-Deather, die anschließend mit dem Priest-Cover-Song „Breaking The Law“ doch noch einige enthusiastische Emotionen wecken können – die MetallerInnen spenden nun doch vermehrt Applaus und zücken die Pommesgabel. Symbolic haben sich aber ein wenig mehr erhofft und gehen etwas geknickt von der Bühne.

Setlist:

Intro
Everlasting
The Greed
7H8P7P5H7
Down To Zero
Scarvest
Achilles’ Sons
Breaking The Law (Judas Priest-Cover)

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