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Dong Open Air 2011

Gefährliche Musik trifft auf kennzeichnungspflichtige MetallerInnen

Hackneyed

Rappelvoll ist das Zelt auch bei den noch immer blutjungen Todesstahl-Abrissbirnen aus dem südlichen Teil der Republik. Schade ist nur, dass nicht alle neidlos auf den Erfolg dieser Band blicken, denn einige andere Bandvertreter versteigen sich im Suff doch zu einigen unpassenden Äußerungen weit unter der Gürtellinie – offensichtlich wird hier doch zu viel Neid in die Waagschale geworfen.
Den Fans sind solche Stimmungen unbekannt, denn von Anfang an können Hackneyed einen Sympathiepunkt nach dem anderen einsammeln. Sie selbst steuern auch nicht nur eine gehörige musikalische Aggression dazu, sondern auch auf der Bühne stampfen sie in wilder Manier von rechts nach links, da wird nicht nur gepost, sondern auch vorbildlich geheadbangt – nur ein Schmunzeln oder Lächeln kommt ihnen nicht über die Lippen, schade ist dies eigentlich, würde das doch gerade der Bassistin Tini ein wenig besser zu Gesicht stehen.

Überhaupt, die ganzen Querelen (Wechseln an der Tieftonposition, neues Label) in 2010 haben bei der Truppe keinen bleibenden Schaden hinterlassen, aggressiv wie eh und je brüllt Fronter-Phil in derbster Manier alles in Grund und Boden, während seine Mitstreiterinnen trotz technischer Probleme wie bei „Finger On The Trigger“ in übereinstimmender Perfektion alles mit einem Schreddersound zusammenfalten. Trotz der ganzen Bühnenerfahrung täte Phil allerdings gut daran, Zwangspausen etwas unterhaltsamer zu füllen.

Hackneyed entfachen ein wahres Mattenmeer, und natürlich kommt ein „das Dong hat einfach die besten Zuschauer“ immens gut an und wird mit lautem Jubel quittiert. Mit „Maculate Conception“ und „Bugging For Mercy“ bauen sie sogar zwei komplett neue Tracks der kommenden Scheibe „Carnival Cadavre“ in ihr Best-Of-Programm der vorherigen beiden Scheiben ein, und auch die Zugabe-Rufe werden mit einem „Wollt ihr noch ein hören“ erst angestachelt und mit „Mental Mastication“ befriedigt. Hut ab vor der Leistung der band und auch dem Publikum, hier hat sich keiner etwas geschenkt.

Setlist:

Intro
Axe Splatter
Worlds Collide
Ravenous
Finger On The Trigger
Deatholution
Maculate Conception
Bugging For Mercy
Gut Candy
Weed Flavoured Meet
Home Meat Home
Bone Grinder
March Of The Worms
Mental Mastication

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