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Dong Open Air 2011

Gefährliche Musik trifft auf kennzeichnungspflichtige MetallerInnen

Artas

Auch wenn die aktuelle Platte der Österreicher Artas auf den Namen “Riotology“ getauft wurde, so können sie zumindest beim Dong nicht für einen entsprechenden Run sorgen. Vielleicht ist aber auch die brüllende Hitze dafür verantwortlich, denn nicht nur gefühlte 80° Celsius lassen den Schweiß gleich hektoliterweise aus den Poren spritzen. Viele Fans sind daher reichlich damit beschäftigt, gleich den nächsten Humpen nachzufüllen und/ oder sich ein Päuschen am Zelt zu gönnen.

Doch lange brauchen die Fans nicht, um die Pause abzuschütteln, denn schon zu „The Day The Books Will Burn Again“ tobt schon ein ansehnlicher Moshpit über die Planken und auch das folgende, stark gefeierte „Barbossa“ wird durch einen amtlichen Circle Pit aufgewertet. Da die Sonne weiterhin ungnädig auf das Zelt niederbrutzelt, fliegen schnell die kleinen Maskierungen der Band in die Ecke, Frontmann Hannes legt außerdem so manches Mal seine Gitarre beiseite und konzentriert sich auf seine Gesangsparts, wobei er einen wesentlich passenderen Eindruck als Thrasher gegenüber seinem Gesangspartner Obimahan hinterlässt, der eher in moderner Hip-Hop-Manier gestikuliert.

Unterm Strich können Artas nicht nur überzeugen, sondern auch ordentlich abräumen – da geht das chillige „The Grin Behind The Mirror“ im lauten Jubel unter, da wird „Bastardo“ mit hochgereckten Fäusten, Headbangeinheiten und reichlich Pommesgabeln abgefeiert – bedenklich ist nur, wie viele MosherInnen auch noch textsicher den Coolio-Hit „Gangsta’s Paradise“ mitsingen können. Egal, der Circle Pit sorgt auch beim letzten Song „Rassenhass“ für eine Sauerstoffverknappung – fett ist da das passende Wort.

Setlist:

Intro
Fortress Of No Hope
The Day The Books Will Burn Again
Barbossa
Interlude
No Pasarán!
The Grin Behind The Mirror – Part 1
Gangsta’s Paradise (Coolio cover)
Bastardo
Fick das Fett
Rassenhass

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