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Dong Open Air 2011

Gefährliche Musik trifft auf kennzeichnungspflichtige MetallerInnen

Virgin Snatch

Die Polski-Thrasher Virgin Snatch servieren anschließend ein „Voll auf die Fresse“-Programm. Zuerst ein wenig skeptisch von den Fans beäugt, legt sich das schnell, denn die fiesen Thrash-Rhythmen verleiten auch zahlreiche Unbedarfte zur Haarverschüttelung und so haben Virgin Snatch schon mit „Walk The Line“ die Anwesenden im Sack. Direkt zur Begrüßung zucken eine Menge Pommesgabeln gen Zeltdecke und mit einem „Mögt ihr Thrash aus Polen“ spaziert Frontmann Zielony durch das enger werden Publikumsgemenge.

Nicht nur auf der Bühne gilt besonders erhöhter Headbangeralarm, angeführt durch Bassist Aniol, sondern auch bei den Fans kommt mehr Bewegung auf, laute Hey-Rufe werden vom beliebten Nackenspiel abgelöst und weil sich einige wenige in einem Zeitlupematch austoben, betrachtet sich dies Zielony einmal näher an und stiefelt wieder in den Fotograben. „Are you ready“, kaum zu hören, denn die Fans klatschen laut mit, grölen ausgelassen und feiern eine Band ab, die bisher fast ausschließlich in der polnischen Gegend aktiv war – blöd nur, dass die Truppe nicht eine CD am Merchstand liegen hat und so zahlreiche Fans mit noch voller Geldbörse unbefriedigt davon ziehen müssen; dafür müssen Virgin Snatch noch ausgezählt werden.

Ein lautes „Motherfucker“, und schon taucht Zielony zu „Stop The Madness“ im Moshpit unter und hüpft wie verrückt mit den Fans um die Wette. Beim anschließenden Groove-Monster „In The Name Of Blood“ scheinen endlich alle Dämme zu brechen, denn ein wahres Mattenmeer umrahmt den weiter wachsenden Moshmob. Kein Wunder ist es also, dass die Aufforderung zum Circle Pit für den Rausschmeißer „Art of Lying“ genauso gelingt wie alles andere zuvor – der Triumpfmarsch wird dafür mit einem Pommesgabelrekord belohnt.

Setlist:

Intro
State Of Fear
Walk The Line
Through Fight We Grow
Purge My Stain!
Bred To Kill
Stop The Madness
In The Name Of Blood
Art Of Lying

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