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Dong Open Air 2011

Gefährliche Musik trifft auf kennzeichnungspflichtige MetallerInnen

Mehr Abwechslung kann doch ein Festival kaum bieten – vom Unwetter mit Sturmwarnung am ersten Tag über enorme Hitze an den Folgetagen, bevor dann wieder der Regen für eine entsprechende Abkühlung sorgt. Die ist auch dringend nötig, denn musikalisch haben die Organisatoren wieder einmal eine tolle Balance zwischen etablierten internationalen Acts mit den Highlights Iced Earth und Overkill, sowie vielen hoffnungsvollen, häufig lokalen Nachwuchsbands hinbekommen. Thrash, Death, Heavy, Alternative – alles ist da und das nach wenigen Minuten ausverkaufte Festival hat wieder einmal die wohl feierwütigsten Fans versammelt.

Schon die Anreise gehört zu den Höhepunkten, denn wer sich nicht mit dem Shuttlebus bequem transferieren lassen will, der hat nur die Möglichkeit, die Serpentinen hoch auf den Dong-Berg zu kraxeln – die ersten Bekanntschaften werden so aufgefrischt, die ersten Humpen geleert. Schade ist allerdings, dass das Ordnungsamt die Treppe sperren ließ – zu eng für einen Fluchtweg, Love-Parade zum Gruße, denn so entfällt das wadenmäßige Kräftemessen. Hier sei noch kurz daran erinnert, dass genau während des Dong Open Air 2010 nur wenige Kilometer entfernt die Love-Parade-Katastrophe geschah – mögen die verstorbenen Seelen ihre letzte Ruhe genießen.

Das Unwetter hat schon zum ersten Festivaltag seinen Tribut eingefordert und gleich unzählige Zelte beschädigt oder gar komplett zerstört – doch wahre Dong-Besucher schreckt so etwas nicht, spontan kommen die Leute bei Fremden oder Freuden unter, die in ihren Zelten etwas näher zusammenrücken. Wegen des Unwetters kommen daher leider hier die Norweger Shraphead zu kurz, denn die Zeit geht dafür drauf, dass für einige Leute neue Übernachtungsmöglichkeiten gesucht werden müssen und welche Heimschläfer möglicherweise mit Zelten aushelfen können. So werden am zweiten Tag nach der Knipsaktion auch Vogelfrey Opfer der Berichterstattung, denn die mitgebrachten Zelte müssen verteilt, stärkere Heringe ausgegeben werden – eine Umbaupause reicht dafür leider nicht aus. Auch von Vulture Industries sowie The Rotted tauchen hier nur Fotos auf, da bei ersterem eine kleine private Fotoaktion mit Hatesphere auf dem Programm stand und zweitere einem Meet & Greet mit Overkill Platz machen mussten. Und schlussendlich ist auch Hatesphere nur per Bild dokumentiert, weil die Schreiberakkus einfach mit Fleisch und Cola zum Finale hin wieder aufgefüllt werden mussten.

Am Ende sind sich alle einig, auch wieder im nächsten Jahr vor Ort zu sein und auf dem Dong Open Air, was durch das Zelt streng genommen gar kein Open Air und dadurch aber auch wetterunabhängiger ist, wieder abzufeiern. Danke für 2011, wir kommen wieder.

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