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Dong Open Air 2010

Zehn Jahre “In Dong We Trust”

Grailknights

Die Grailknights sind ein Phänomen. Ständig fallen solche Begriffe wie Klamauk-Metal oder Theater-Comedy-Show, doch der Battlechoir wächst und wächst. Schon einen Abend zuvor kurz nach dem Headliner waren die ersten zarten Rufe dreier unentwegter Kämpfer hörbar. Und auch am Samstag zogen die Fake-Nights ins Zelt, um mit den Superhelden mal wieder das Böse zu vertreiben, welches sich mit dem heiligen Gral auf dem Dong-Hügel erdreistete, in Form des Evil Dr. Skull mit seinem fiesen Begleiter Morph The Swarf einzunisten.

Doch nicht nur die Superhelden Grailknights, sondern auch ein mächtiger und rufgewaltiger Battlechoir, der aus gut und gerne 1500 Streithennen und -hähnen der Zeremonie beiwohnte, schlugen das Böse nun zum wiederholten Mal in die Flucht, unterstützt vom melodischen Death Metal-Stücken wie „When Good Turns To Evil“ oder auch „Nameless Grave“.

Doch ein wichtiges Detail war an diesem Abend anders: Zapf Beauty hatten einen Aussetzer – tummelte sich zwar auf der Bühne rum, konnte aber die heldenhaften Mitkämpfer nicht mit dem hilfreichen Gralsquell versorgen. Zum Glück sprang die Dong-Kuh ein und überbrachte doch noch ein Fässchen unglaublich leckerer Glückseligkeit – das nahm ja nochmal ein gutes Ende. Und viel zu schnell zu Ende war auch nach „Moonlit Masquerade“ ein weiterer Triumphzug der Nights.

Setlist:

Intro
Grailquest Gladiators
When Good Turns Evil
Polka
Nameless Grave
Sea Song
Holding Out For A Hero
Moonlit Masquerade

Skyclad

Wenn es seine Band schafft, Folk und Metal zu verbinden, dann müssen Skyclad eigentlich immer dabei sein. Da sie nun auch schon vier Mal auf dem Dong-Hügel spielten, wäre es ja fahrlässig gewesen, wenn sie beim Dong-Jubiläum nicht dabei gewesen wären. Zumal die Briten ja selbst ihr 20-jähriges Jubiläum feierten. Von Skyclad-Überdruss zumindest weit und breit keine Spur, weiterhin hielt sich die Partylaune auf höchstem Niveau, und Skyclad sorgten auch durch eine klasse Setlist dafür, dass es auch so blieb.

Starteten sie mit „Words Upon The Street“ noch richtig aktuell vom letzten Silberling, so wanderten sie zunehmend den Pfad in die Vergangenheit, die Tracks wurden immer älter. Zum Entzücken der Crowdsurfer, Pommesgabelschwinger und Skyclads-Gelegenheitshörer nahm dann der Chef-Organisator den Hocker des Schlagwerkers Arron für einen Song ein und sorgte für ordentlichen Punch. Das natürlich solche Aktionen, die niemals gekünstelt wirkten, gut ankamen, war wieder einmal am Applausbarometer bemerkbar, denn dieser stand auf Sturm.

Über „Another Fine Mess“ arbeitet sich Skyclad sogar zurück bis zum Debut, vertreten durch den Song „The Widdershine Jig“, und zu fast jedem Song hatte Frontmann Kevin eine kleine Geschichte zu erzählen. Geordina fiedelte genüsslich vor sich hin, und vor lauter Übermut wuchtete sie ihre Pfunde auch springend und hüpfend über den Bühnenboden. Nicht zuletzt eine Zugabe belegte den Stellenwert dieser polarisierenden Combo.

Setlist:

Words Upon The Street
The Song Of No-Involvement
The Antibody Politic
A Well Beside The River
Helium
Great Blow For A Day Job
Penny Dreadful
Another Fine Mess
Emerald
Thinking Allowed?
Spinning Jenny
The Widdershine Jig
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Anotherdrinkingsong

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