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Dong Open Air 2010

Zehn Jahre “In Dong We Trust”

Samstag

Synasthasia

Die Spaßbacken von Synasthasia verbreiteten einmal mehr gute Partylaune. Im Gegensatz zu anderen Magazinen kam der neue Silberling „Instructed By The Devil“ bei The-Pit.de nicht ganz so gut weg, doch Shouter Jochen sah im Backstagebereich ganz nonchalant darüber hinweg. Und gerade fünf der ersten sechs Songs kamen von der vierten Langscheibe. Obwohl die CD erst wenige Wochen auf dem Markt ist, waren die Anwesenden mit dem Songmaterial bestens vertraut und unterstützten die Duisburger mit vollen Lungenzügen. Natürlich lockerte das schon live bekannte „In Beer We Trust“ mehr als auf und konnte schon fast als Donghymne durchgehen – denn der Bierkonsum auf dem Festivalgelände sowie auf dem Zeltplatz konnte wohl nur noch in Gigalitern gemessen werden.

Ganz im Stimmungsrausch schmissen Synasthasia den Track „Betrayal“ aus der Setlist und brachten stattdessen das viel umjubelte und mitgesungene Culture Beat-Coverstück „Mr. Vain“. Der Mob tobte, und der Stimmungspegel blieb auch hoch, als bei „Scotias Death“ die beiden Ex-Mitglieder Brian und Strilli die Bühne enterten. Brian blieb auch noch beim anschließenden „Discovery Of The Mask“. Leider ohne Arschparade wie bei der CD-Release-Party, aber trotzdem extrem unterhaltsam schloss die Combo mit „Assfuck“ ihren Part.

Setlist:

Bullet Fly
We Create Our Fate
In Beer We Trust
Final Judgement
Destination Nowhere
Imprisoned
Mr. Vain
War
Scotias Death
Discovery Of The Mask
Assfuck

Orphan Hate

Mit Death Thrash Metal metzelten die Berliner Orphan Hate deutlich derber ins Publikum. Schon letztes Jahr waren sie an Ort und Stelle und konnten ihre aktuelle CD „Blinded By Illusions“ vorstellen, umso unverständlicher, warum auch im Jahre 2010 bei einer Jubiläumsshow älteres Material komplett ausgeblendet wurde. Doch das, was die Hauptstädter auf die Bühne zauberten, war nicht von schlechten Eltern. Sina grunzte in bester Death-Tradition, hatte aber auch zarte Stimmpassagen und konnte sie harmonisch umsetzen. Ein „Seid ihr alle bei mir?“ wurde mit lautem Gejohle und bejahenden Fäusten und Fingern gerne angezeigt, ferner tobten auch hier die Crowdsurfer über alle Köpfe hinweg Richtung Band.

Mit „Roots Bloody Roots“ hobelten sie eine brutale Sepultura-Version heraus, und spätestens ab diesem Zeitpunkt hatten Orphan Hate einige neue Fans eingetütet. Doch ganz so viel Sex-Appeal, wie die schlängelnden Antanzbewegungen rund um Gitarrist Alexander andeuten sollten, hatte Sina leider nicht in ihren Hüften. Hat sie aber bei der Stimme auch keinesfalls nötig.

Setlist:

Back To Bad
24/7 Liar
This Child
King’s Misery
Roots Blooy Roots
Passion
Circus
Evil A
Homeless

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