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Dong Open Air 2010

Zehn Jahre “In Dong We Trust”

Das konnte nun wahrlich keiner ahnen, dass dieses einstmals kleine Festival solche Ausmaße annimmt. Zehn Jahre Dong – hundert Gründe, mit einem ganz speziellen Billing dieses Jubiläum auch zu feiern. Und so wurde aus einer Idee ein Plan, und aus dem Plan ein Festival mit zahlreichen Highlights der kompletten Festival-Historie – denn alle spielenden Bands waren auch in der Vergangenheit Teil der Dong-Familie. Diese zehnte Auflage war auch mal wieder besonders schnell ausverkauft – gute 30 Minuten brauchte es, um die 2000 Karten zu verticken. Respekt!

Aus beruflichen Gründen musste der Verfasser dieser Zeilen leider folgende Bands ungehört verstreichen lassen: am Freitag Folkedudl & Chainheart, Guerilla & All We Hate sowie Adorned Brood, und am Samstag Gun Barrel, Jack Slater und Insignium. Sorry.

Freitag

Hate Factor

Somit eröffnen also die Krefelder Death Metaller Hate Factor diesen Festivalbericht. Schon zu Startzeiten des Dong waren sie dreimal vertreten, und auch bei ihrer vierten Partie konnten sie auf reichlich Zuschauerunterstützung bauen. Wenn man in Betracht zieht, dass dieses Quintett schon gegen 16 Uhr an einem Freitag aufspielen musste, war die Feierlaune schon richtig ausgelassen, die Haare flogen wie wild, und besonders der Track „Fight The War“ von der in Eigenregie veröffentlichten EP „Mind Forged Killings“ sorgte für ein heeres Mattenmeer. Insgesamt spielten sie eine Mixtur aus allen drei Band-Veröffentlichungen sowie Stücke neueren Datums. Da kann man nur von Glück sagen, dass sich Hate Factor wieder im Original-Line-Up reformierten, denn eigentlich motteten sie unter diesem Banner ihre Instrumente schon 2006 ein. Willkommen zurück, boys.

Setlist:

M.F.K
Strongest Form Of Rejection
Psychopath Massacre
Scarz Inside
Grown In Anger
The Hate Factor
Fist
In The Hand Of The Obscene
Neck Broke
Fight The War
Breath

Motorjesus

Der Auftritt der Mönchengladbacher Motorjuppis war mal wieder ganz großes Kino. Auch wenn sie auf Guido an der Gitarre aus beruflichen Gründen verzichten mussten, so spielten sie sich schon fast in einen Rausch, und auch Frontmann Chris glänzte mit furztrockenen Ansagen. Endlich wurde auch das Geheimnis um den Bandnamen Motorjesus gelüftet, denn sie outeten sich als katholische Band, forderten aber trotzdem zu vermehrtem Alkoholkonsum auf. Natürlich wurden die Pommesgabeln fleißig zu „Powertool“ geschwungen, sogar ein kleiner Moshpit machte sich breit. Zu „Fist of The Dragon“ wuchs der Moshpit schon deutlich an, und auch die ersten Crowdsurfer segelten durchs Zelt. Stimmungsvoller Höhepunkt war dann die Metalpolonaise, die sich beim Track „Destroyer“ durch die vordersten Reihen schlängelte. Auch wenn für „The Howling“ The Very End-Frontmann Björn zu spät kam und doch nicht das Duett ergänzte, wurden Motorjesus auf ganzer Linie abgefeiert. Zum Dank gab es auch einen neuen Track der nächsten CD zu bestaunen.

Setlist:

Dirty Pounding Gasoline
Legion of Rock
Distortion Sleep
Powertool
Death Hammer Overload
Fist Of The Dragon
Neuer Song
Destroyer
The Dead Army
The Howling
Return Of The Demons

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