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Dipsomania, Provocation, Cage im Konzert (Dorsten, September 2013)

Veteranentreffen zur Jubiläumsfeier

Dipsomania feiern ihr Jubiläum

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Dipsomania

Dann kommt aber der heutige Hauptact Dipsomania dran, der einfach nur eine gute Death-Metal-Show abliefern will, ohne großen feierlichen Firlefanz, lediglich ein paar Ex-Mucker sind dabei und sollen auch noch ihren Auftritt bekommen. Auch wenn heute eher Feierstimmung angesagt ist, so sollte nicht unter den Tisch fallen, dass sich die Band aus Dorsten einmal mehr im Umbruch befindet und sich nach einem neuen Schlagzeuger umsehen muss, da Matthias quasi schon weg ist – ein Abschiedsgig soll jedenfalls noch folgen. Die Mehrfachbelastung mit Crossplane und Exumer sowie seinem House of Drums ist so wohl nicht mehr zu meistern.

Von schlechter Stimmung kann aber nicht die Rede sein und die kommt heute erst auch gar nicht auf - ganz im Gegenteil, denn schon von Anfang an sind einige stark angeheiterte Gesellen mitten im Pogofieber, werden aber etwas vor „Deadly Influenced Mind“ von Fronter Dirk mit einem „Könnt ihr nicht mal ein bisschen runterfahren, die anderen wollen auch Spaß haben“ ausgebremst, so sehr aber auch ausgebremst, dass in der Folgezeit kein Pogomob mehr aufkommt, aber die nun vorne freie Lücke nicht aufgefüllt wird. Lediglich Dirks Tochter Denise, ohnehin der allergrößte Fan der Band, lässt sich da vorne nicht beirren, versetzt ihre Haar in dauerhafte Rotationen und zückt immer wieder die Pommesgabel.

„Sollen wir ein bisschen langsamer werden“, so das rhetorische Nachhaken vor „Evil“, doch nachher steht fest, dass langsam heute nicht gerade angesagt ist, was mit „Bloodbath“ dann wieder ausgebügelt werden soll. Die ersten Fans aber nehmen sich eine längere Auszeit, verziehen sich zum Rauchen in die Lounge und bekommen so nicht mit, dass mit Anselm der ehemalige Drummer hinter den Kesseln Platz nimmt, weswegen dann Dipsomania auch gleich mit dem alten Hammer „Inner Destruction“ weitermachen.

„Noch Bock?“, so die Ansage zum letzten Viertel, der Klerikerverein bekommt noch mit „God, Shit & Amen“ sein Fett weg, zaghafte Zugaberufe sorgen noch für eine zweifache Verlängerung – mittlerweile hat der Uhrzeiger auch schon längst die Mitternachtsmarke passiert, die meisten Anwesenden haben einen über den Durst getrunken und die tolle Stimmung genossen – Ende gut, alles gut, da auch der Sound für solch ein kleines Event ausnehmend gut war. Auf die nächste Jubi(läums)feier.

Setlist:

  • Holy Death
  • Decontamination
  • Total Trance Effect
  • Uncompromising
  • Deadly Influenced Mind
  • Evil
  • Bloodbath
  • Face To Face
  • Absence Exist
  • Inner Destruction
  • My Fact Of Sorrow
  • Awestruck
  • God, Shit & Amen
  • Ward Off The Danger
  • ----------------------------
  • One Second Of Existence
  • Worst Nightmare
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