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Die Apokalyptischen Reiter, Turisas, Akrea im Konzert (Nürnberg, März 2011)

Moral, Wahnsinn und Battle Metal im Nürnberger Löwensaal

Fuchs beweist sich abermals als charismatischer Frontmann

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Die Apokalyptischen Reiter

Inzwischen sind Die Apokalyptischen Reiter keine Unbekannten mehr. Oder anders formuliert: Jeder, der auf harte Musik steht, sollte zumindest schon einmal etwas von den sympathischen Jungs gehört haben. Die Band spielt Headlinertourneen in und außerhalb Deutschlands und dabei fällt es den Reitern nicht schwer, auch größere Hallen zu füllen. Besonders groß ist der Löwensaal jetzt nicht gerade, dafür ist er gut besucht. Die wartenden Fans können allerdings vorerst kaum etwas von der Bühne erkennen. Diese ist nämlich von einem schwarzen Vorhang verdeckt. Schemenhaft lässt sich allerdings auch jetzt schon erkennen, dass die Bühne in mehrere Ebenen aufgeteilt wurde. Kaum betreten die durch den schwarzen Vorhang nur als Schemen erkennbaren Reiter die Bühne, da beginnt auch schon das Gejohle. Die ersten beiden Lieder, nämlich „Gib Dich hin“ und „Die Boten“, stammen dann auch schon vom neuen Album „Moral & Wahnsinn“. Nachdem der schwarze Vorhang gefallen ist, offenbart sich der ganze Bühnenaufbau. Vorne zentral erhebt sich ein Podest, das nach oben geschraubt werden kann. Das Schlagzeug steht rechts hinten und die größten Veränderungen gibt es bei Dr. Pest: Die obligatorische Schaukel fehlt, dafür stehen die Keyboards hinter einer Art Pult, aus dem Kupferrohre und Manometer ragen. Die Konstruktion erinnert leicht an die Kommandobrücke der Nautilus. Musikalisch ziehen die Reiter sämtliche Register. Ein Top-Song jagt den nächsten. Insgesamt spielen die Thüringer recht viele neue Stücke. Damit scheint aber keiner der Anwesenden ein Problem zu haben. Die Band wird gefeiert. Die Reitermaniacs sind treue Fans. Auch an Spezialeffekten hat die Band nicht gespart: Schon bei „Gib Dich Hin“ schleudert eine Konfettikanone jede Menge Papierschnipsel durch die Halle. Die Reiter haben keine Mühen gescheut ihr Publikum zu beeindrucken. Und so zündet wirklich jeder Song eine Art Kopffeuerwerk, das dafür sorgt, dass die Stimmung immer noch weiter steigt.

Zu „Es Wird Schlimmer“ fordert Frontmann Fuchs die Zuschauer das erste mal zu einer Wall of Death auf. Diese missglückt zwar etwas, doch das stört niemanden. Bei „Erwache“ drängt sich das erste Mal der Verdacht auf, dass die Band das komplette neue Album spielen wird. Dieser Verdacht wird sich später bestätigen. Die Musiker haben ein sehr interessantes Set an Songs zusammengestellt, das neben den Liedern des aktuellen Albums auch Hits aus der Vergangenheit bereithält. Egal ob „Revolution“, „Der Kleine Wicht“ oder auch „Der Seemann“, die Band scheut keine Mühen den Abend unvergesslich zu machen. Nach den energiegeladenen „Roll My Heart“ und „Riders On The Storm“ lassen Die Apokalyptischen Reiter ihr Konzert mit dem akustischen Stück „Heimkehr“ ausklingen. Dadurch entsteht eine wahre Gänsehautatmosphäre. Nur zögerlich erkennen die Fans, dass das Konzert nun zu Ende ist. Nur langsam leert sich der Löwensaal. Sollten sich Die Apokalyptischen Reiter das Ziel gesetzt haben, Eindruck zu hinterlassen, so haben sie dieses Ziel mit Leichtigkeit erreicht.

Setlist:

  • 1. Die Boten
  • 2. Gib Dich Hin
  • 3. Es Wird Schlimmer
  • 4. Erwache
  • 5. Revolution
  • 6. Friede Sei Mit Dir
  • 7. Hört Auf
  • 8. Der Teufel
  • 9. Dr. Pest
  • 10. Moral & Wahnsinn
  • 11. Wir Reiten
  • 12. Hammer Oder Amboss
  • 13. Der Weg
  • 14. Der Adler
  • 15. Dir Gehört Nichts
  • 16. Der Kleine Wicht
  • 17. Ein Liebes Lied
  • 18. Der Seemann
  • 19. Terra Nola
  • 20. Roll My Heart
  • 21. Riders On The Storm
  • 22. Heimkehr
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