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Diary of Dreams, dAVOS im Konzert (Duisburg, November 2010)

Gänsehaut in der Grotte

Diary of Dreams sorgen für Gänsehaut pur

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Es ist einer der ersten winterlich kalten Abende in diesem November, als sich die ersten Fans vor dem Schloss in Duisburg sammeln. Zum Glück hat der Schlossherr ein Einsehen und lässt die Fans schon ein, damit sie sich bei gutem Essen oder Getränken stärken können für das, was vor ihnen liegt. Vor ihnen liegt ein Abend mit Diary Of Dreams, es ist das fünfte Konzert der „Echo In Me-Tour“ und trotz der urgemütlichen Atmosphäre im Schloss tummeln sich doch die meisten direkt vor dem Einlasstor der Grotte. Sie wollen nur eins: rein und schnell nach ganz vorne. Leider verschiebt sich der Einlass um 25 Minuten, erst dann öffnet sich das Tor und alle treten ein.

dAVOS

In der Grotte sind nun die, die eigentlich nur auf eine Band warten, nämlich auf Diary Of Dreams - Fans, die schon die vorherigen Konzerte der Tour besucht haben und Fans, für die es heute das erste Konzert ist. Schnell hat sich herumgesprochen, dass dAVOS die Vorband ist. Und um 19.45 Uhr gibt es zwei Knallgeräusche, dass der eine oder andere schon an Pyroshows denkt. Zwei Mäner betreten die Bühne, es sind Eric Nelson, der Sänger der Band, und Michael Ruin, gemeinsam sind sie dAVOS. Sie kommen aus Wien und machen seit 2004 gemeinsam Musik. Sie beginnen direkt mit „What I Prefer“, können aber das Publikum mit ihrem Song nicht berühren. Musikalisch ist es gut, was sie liefern, nach den ersten beiden „Explosionen“, die von ihnen lapidar mit „Technik!“ bedacht werden. Es fällt ihnen sichtlich schwer, die Schwere des Publikums zu akzeptieren, Eric versucht immer wieder Kontakt aufzunehmen, aber die Duisburger sind kaum bereit mit zu gehen, sich anzünden zu lassen. Es ist immer schwer als Vorband, noch schwerer, wenn das Konzert mitten in der Woche stattfindet und viele der Fans erst ca. eine Stunde nach Konzert-Beginn eintrudeln, wohl wissend, dass der Hauptact erst später spielt. So füllt sich auch die Grotte, während dAVOS alles tun, um zu begeistern. Sie liefern mit Songs wie „Illuminate“, „These Days“ oder „My New Pearl“ schönen Synthpop, der anstecken könnte. Allerdings ist auch die Show, die sie liefern, zum Anstecken absolut nicht geeignet. Eric steht am Micro und die einzigen Bewegungen sind pures auf der Stelle „joggen“ und „trippeln“, dass die Frage durchs Publikum geistert, wo er den hin will. Mit „Decline“ schaffen sie es erstmals, dass sich Hände heben und ein Teil des Publikums sich zur Musik bewegt. Dieses Durchhaltevermögen und dass sie sich nicht davon abbringen lassen, eine gute Show zu machen, ist es, warum dAVOS dann doch im Gedächtnis der Besucher haften bleiben. dAVOS liefern eine gute Show, ohne großartige Performance, dafür mit sauberen Tönen und klarem Gesang. Der letzte Song verklingt und die Wiener bekommen anständigen Applaus und verlassen die Grotte.

Setlist:

What I Prefer
Illuminate
These Days
For Heaven’s Sake
My New Pearl
Decline
Lass Es Sein

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