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Diablo, Face Down Hero im Konzert (Oktober 2009)

Insgesamt hat dieser deutsch-finnische Abend richtig Spaß gemacht
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Vor „Read My Scars“ stellte Rainer den Fans zweimal die Frage „Habt ihr ´ne gute Zeit?“ und kommentierte dann die Antwort der Zuschauer mit „Ihr Lügner!“. Dass die Leute aber eine gute Zeit hatten, war unbestritten, denn auch wenn kein Moshpit tobte, so sah man doch unzählige Leute ihre Matten kreisen oder auch so völlig begeistert feiern.

Vor dem Stück „Icon Of Flesh“ meinte Rainer dann „the next song is for all who like to eat pussy!“. Naja, das mag zwar vielleicht nicht jeder auf seinem Speiseplan haben, aber den Song mochten trotzdem sehr viele Leute.   

Als die Bandvorstellung anstand, gestaltete sich diese für Drummer Heikki und Gitarrist Marko noch recht gesittet, doch als es darum ging, Bassist Aadolf vorzustellen, meinte Rainer: „Wie heißt der Typ gleich noch mal? Ach ja, Aadolf.“ Zu seiner eigenen Person wusste er zu sagen: „Und wer ist der Kerl am Mikro? Horst Schimanski!“ Dies war eine eigene Anspielung auf seinen Schimanski-ähnlichen Bart. Spaß inne Backen hatten die Jungs in der Tat, und das hatte sich ja auch schon längst auf die Fans vor der Bühne projiziert.

Nach „Into The Sea“ setzten sofort Zugabe-Rufe ein, quasi in dem Moment, wo die Jungs die Bühne verließen. Sehr lange ließen sich die vier dann auch nicht bitten. Aadolf kam zuerst wieder zurück In dieser Zeit legte Bassist Aadolf ein Tiefton-Solo auf die Bretter und fragte die Fans „you want some more?“, woraufhin Rainer ihn nach seiner Rückkehr auf die Bühne fragte, ob er ihm die Show stehlen wolle, natürlich mit einem Augenzwinkern.

Vor dem letzten Song „The Preacher“ vermittelte Rainer den Anwesenden zudem auch noch Fremdsprachenkenntnisse mit den Worten: „Vittu Satanas Perkele“, indem er das Publikum aufforderte, ihm diese Worte zu wiederholen. Als die Fans dies – natürlich – mit Bravour meisterten, meinte Rainer „wow, ihr lernt echt schnell!“.

Doch nach „The Preacher“ fand dann dieses richtig gute Konzert leider sein Ende, obwohl sicher nicht wenige, hätte man sie gefragt, noch gerne eine Stunde dran gehängt hätten, um weiter zu den Songs der Finnen abzufeiern.   

Fazit: Die geringe Publikumsdichte haben die Leute dank der super-guten Stimmung locker wieder wett gemacht. Diablo zeigten sich in richtig guter Stimmung und haben in Sachen Interaktion mit dem Publikum deutlich aufgerüstet, Face Down Hero wurden leider Opfer der Technik. Insgesamt hat dieser deutsch-finnische Abend richtig Spaß gemacht.

Ein Gruß geht von der the-pit-Redaktion außerdem an Harry von der gleichnamigen Sat1-Serie Toto & Harry, der uns beim Verlassen der Matrix über den Weg lief, als er auf den Weg in die Matrix-Disco war. „Denn ich höre ja schließlich auch Metal“, meinte Harry bei einem kurzen Plausch. 

Setlist:

Trial Of Kings

Mimic47

Symbol Of Eternity

Damien

Resign From Life

C22

Queen Of Entity

Read My Scars

Icon Of Flesh

Living Dead Superstar

Condition Red

Icaros

Into The Sea

 

The Preacher

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