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Diablo, Face Down Hero im Konzert (Oktober 2009)

Insgesamt hat dieser deutsch-finnische Abend richtig Spaß gemacht

Der Diablo-Frontmann mit Horst Schimanski-Gedächtnisbart

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Nach dem Release des aktuellen Longplayers „Icaros“ im Jahre kann man dieser Tage schon davon sprechen, dass eine durch deutsche Lande ziehende Headlinertour der Finnen von Diablo schon als nahezu überfällig zu bezeichnen wäre.

Glücklicherweise machte der Tourtross in der Bochumer Matrix Halt, um den Forderungen der Fans, endlich mal die neuen Songs live um die Ohren geballert zu kriegen, zu erfüllen.

Die Menge der kurz vor Einlass vor der Matrix auf die Öffnung der Eingangstüren wartenden Fans ließ zunächst ein paar Sorgenfalten auf der Stirn auftauchen, denn man konnte die Zuschauermenge an höchstens zwei Händen abzählen. Gleichzeitig wuchs auch die Erwartung und die Hoffnung, dass da noch einiges an Zuschauern nachrücken würde in der Zeit zwischen Einlass und Beginn des Gigs.

Face Down Hero

Pünktlich betraten dann Face Down Hero die Bühne, um die circa  40 wartenden Fans endlich mit Livemucke zu beglücken. „Disposable Significance“ eröffnete den, nennen wir es mal problematischen Gig. Keine Frage, die Band kannten nur wenige im Publikum, was natürlich erstmal zu einer gewissen zurückhaltenden Stimmung führte, welche aber nach und nach besser wurde. Nach dem neuen Song „Prophets And Saints” vom “Of Storytellers And Gunfellas”-Album ging es dann mit “Opinion Converter” weiter. Leider gab es doch einige Soundprobleme und man konnte, egal ob weiter hinten oder vorne an der Bühne, keinen klaren Gitarrensound vernehmen, was natürlich für die Musik von Face Down Hero von großer Wichtigkeit gewesen wäre.

Mit viel Charme und Schalk im Nacken machte Kali dennoch Stimmung im Publikum. Zum folgenden “The Pharao“ wurde mal eben kurz Iron Maiden angestimmt: „Tell me why I have to be a powerslave…“ Unterdessen kam einige Hektik bei den Bühnentechnikern auf, denn die Bassdrum verrutschte unaufhörlich bei jedem Anschlag. Als dann auch noch Kali merkte, dass sein Funkempfänger für seine Gitarre wohl nicht mehr funktionierte (wohl ein Batterieproblem, wie man später im Publikum hörte) war ein gewisses Chaos perfekt. Die nun immer größer werdende Pause wurde leider nur recht schlecht überbrückt, denn anstatt ein Solo zu spielen oder mit dem Publikum zu interagieren, gab es lediglich eine ärgerliche Technikpause. Kali, fortan mit Kabel statt Funkempfänger ausgestattet, war wieder startklar, aber Bassist Sebi wurde nun zum Stillstehen verdonnert. Er musste einen Fuß vor die Bassdrum setzen, damit sie nicht mehr verrutschte. So etwas gibt es normalerweise auch nicht zu sehen.

„Danke, dass ihr solange ausgehalten habt! Einen müssen wir jetzt aber weglassen, aber „The Pharao“ nicht!“, verkündete der Frontmann, um dann endlich wieder musikalisch Gas zu geben. Die Stimmung stieg wieder deutlich an und man konnte das Publikum mit Songs wie „Deceptive Silence“ und dem gelungenen „Copycat Effect“ wieder für die Pause entschädigen. Als Lightshow wurden der Band zu Beginn ganze drei Scheinwerfer und zum Ende hin sogar vier derselben zugestattet. Da diese nur permanent leuchteten, kommt natürlich die Frage auf, warum manchmal Vorbands doch recht ungerecht behandelt werden. Das können wir hier aber natürlich nicht klären. Den krönenden und umjubelten Abschluss durfte dann das starke „Bursting Evolution“ setzen. Schade, dass bei dem Gig einige der Rahmenbedingungen nicht stimmten und auch noch technische Probleme dominierten, sonst hätten  Face Down Hero hier das Publikum deutlich mehr auf Temperatur gebracht.

Setlist:

Disposable Significance

Prophets And Saints

Opinion Converter

The Pharao

Deceptive Silence

Copycat Effect

Bursting Evolution

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