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DevilDriver & MagnaCult im Konzert (Essen, Juni 2017)

Einmal mehr exklusive Clubshow im Turock

Dez stachelt immer wieder zum Mitmachen an

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DevilDriver

Nicht alle Anwesenden heute Abend hatten letztes Jahr im Sommer die Gelegenheit, die Santa-Barbara-Herren DevilDriver bei den wenigen europäischen Live-Abstechern zu sehen und zu hören, umso schöner, dass man heute die „Neuzugänge“ Austin D'Amond hinter den Kesseln, Klampfer Neal Tiemann und Bassist Diego Ibarra zu Gesicht bekommt. Ärgerlich allerdings ist, dass der Sound noch immer mehr als bescheiden ist, die Klampfen nicht wirklich differenziert aus den Boxen wummern und auch zumindest zu Beginn der Gesang deutlich zu leise ist – es bessert sich zwar später im Laufe des Abends, aber von optimal ist man doch noch weit entfernt.

Zusätzlich ist im Publikum eine sehr divergente Stimmung zu vernehmen, denn neben der herrschenden Partylaune machen sich auch „Die sind ja total gelangweilt“ bis „So schlecht habe ich die noch nie gesehen“-Stimmen breit, wiederum andere lassen wissen, dass sie DevilDriver noch nie so gut gesehen haben.

Die gut 400 Fans wissen aber trotzdem gut zu feiern, direkt beim Opener „End Of The Line“ zündet der erste Moshpit, Frontmann Dez fordert unentwegt zu mehr Aktivität auf, die Fans legen bei „Not All Who Wander Are Lost“ locker noch ein Schippchen drauf, bei „Grinfucked“ aber geht dann die Post richtig ab – bisher scheinen sich alle ein bisschen eingegroovt zu haben. Zwar schwächeln die Fans immer dann ein bisschen, wenn Dez unmissverständlich zum Circle Pit auffordert, aber auch so scheinen die Knochen und Muskeln einem erhöhtem Stresstest ausgesetzt zu sein. „Ihr kennt den Song“, so Dez noch kurz vor „Cry For Me Sky (Eulogy Of The Scorned)“ vom seinerzeitigen selbstbetitelten Debütalbum, ein erster Crowdsurfer taucht auf, vorne springen die Fans in bester Core-Manier dem Frontmann entgegen, nur um eventuell auch mal ins Mikro bölken zu können, Dez selbst klatscht immer wieder ab, will aber auch einen Fan zu „Daybreak“ von der Security entfernen lassen – diese muss erst wiederholt aufgefordert werden und erledigt ihren Job insofern, als dass sie den Störenfried lediglich bis zum Mischpult geleitet.

Bis auf ein „Eure letzte Chance“ zu „Before The Hangman's Noose“ oder dem stetigen Anfeuern zu mehr Mitklatschen oder heftigem Moshpit hat Dez nicht wirklich was mitzuteilen, dafür aber lassen DevilDriver drei weitere Zugaben krachen, was die Clubshow somit um vier Songs mehr gegenüber den Festivalshows deutlich wertiger aussehen lässt. Abzüge gibt es also nur in der soundlichen B-Note.

Setlist:

End Of The Line
Not All Who Wander Are Lost
These Fighting Words
Grinfucked
Cry For Me Sky (Eulogy Of The Scorned)
Daybreak
I Could Care Less
My Night Sky
Hold Back The Day
Sail (Awolnation]-Cover)
Before The Hangman's Noose

Clouds Over California
Ruthless
Meet The Wretched

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