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DevilDriver & MagnaCult im Konzert (Essen, Juni 2017)

Einmal mehr exklusive Clubshow im Turock

MagnaCult wissen als Opener zu überzeugen

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Ein paar ausgewählte Clubshows, drei an der Zahl, mitten in der Festivalsaison, da heißt es dann auch für DevilDriver kleinere Brötchen backen wie an diesem Mittwochabend im Essener Turock, wobei knapp 400 Fans dann doch den Weg in den Essener Härtnerszeneladen gefunden haben. Glücklich darüber dürfen sich die Niederländer MagnaCult schätzen, ist es doch schon früh richtig gut gefüllt, sodass sie locker die Gelegenheit nutzen können, mit neuem Album im Rücken Eigenwerbung zu betreiben.

MagnaCult

Gleich zwei Neuigkeiten gibt es aus dem Amsterdamer Haufen MagnaCult zu vermelden: Zum einen haben sie mit „Infinitum“ vor gut einem Monat ihren dritten Longplayer herausgehauen, der auch mit drei Songs vorgestellt wird, zum anderen ist mit Stan Albers der neue Bassist mit an Bord. Nachteilig heute ist allerdings, dass der Sound viel zu laut aufgedreht wird und so viele Details verloren gehen, weil in der ständigen Übersteuerung nur mehr Platz für Lautstärke denn Filigranität ist.

Die Reihen vor der Bühne sind zwar zu Beginn noch arg löchrig, doch schon beim Opener „Disorder“ stehen dort die ersten HeadbangerInnen und lassen die Matten kreisen – da hat man schon deutlich schlechtere Supports seitens der Fans gesehen. Das erkennt schnell auch Frontmann Seb, der mit einem lockeren „Kommt alle mal zur Bühne ran“ zu „Schwatt Matt“ erfolgreich heranwinkt und den Anwesenden gleich auch mit einem „I can't fucking hear you“ einiges an grölender Zustimmung entlockt.

Seb lässt zu keiner Zeit locker, bringt sich immer wieder ins richtige Licht – wenn er von unten über dem Riser angestrahlt wird – und heizt immer wieder an. „Essen, it's fucking headbanging time“, so seine unmissverständliche Ansage zu „Past Defeat“, ein Fan springt auf die Bühne und keift kurz mit ins Mikrofon, was er dann etwas später mutig vollgepumpt und von der Security unbehelligt wiederholt. „Einen Song haben wir noch, ich will jetzt ein bisschen Action sehen“ - „Trash“ mag zwar der richtige Soundtrack dafür sein, aber eine Moshpiteskalation wird das heute nicht. Der Applaus aber am Ende ist dann mehr als ordentlich, MagnaCult wussten trotz miesem Sound zu überzeugen.

Setlist:

Intro
Disorder
Schwatt Matt
Righteous Murder
Past Defeat
Torment
Kill Ignorant Humanity
Trash

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