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Destruction, Flotsam & Jetsam, Enforcer und Nervosa im Konzert (Bochum, September 2016)

Matrix under attack

Destruction

Mit wie viel Spiellaune zimmern denn heute hier Destruction bitteschön los? Selbst eingefleischte langjährige Metalheads müssen lange überlegen, wann denn das Trio als derartige Überzeugungstäter einem den Hosenboden versohlten, als ob Schmier & Co. heute durch die maue Besucherzahl – am Ende mögen es höchstens 250 Fans sein – besonders angestachelt sind und jedem Fan gleich eine mehrfache Dosis als Dankeschön fürs Kommen eintrichtern.

Bei so viel positiv aggressiver Atmosphäre auf den Bühnenbrettern fällt es den Fans schwer mitzuhalten, da hätte man durchaus ein wenig mehr Enthusiasmus aufbringen dürfen, unterm Strich aber ist die Show unter „richtig famos“ abzulegen, vor allem aber auch, was den Sound betrifft, den dann Schmier auch noch ganz besonders in den Fokus stellt, in dem er nicht nur mitteilt, dass sie sich freuen, wieder hier zu sein und sich dabei ganz bewusst die Matrix ausgesucht hätten, denn er fragt gleich mal an, ob sich den jemand wegen dem Sound beschweren wolle. Der Protest bleibt aus, alles im grünen Bereich, bei der Anreihung von Klassikern und neueren Thrash-Fetzern aus dem Hause Destruction bleiben ebenfalls nur wenige Wünsche offen.

Ganz oben auf der positiven Thrash-Doping-Überraschungsliste reiht sich dann das „Black Death/Invincible Force“-Medley ein, aber natürlich werden auch die zu „Hits“ gereiften Headbangersongs wie „Mad Butcher, „Nailed To The Cross“ oder noch etwas stärker „Bestial Invasion“ richtig abgefeiert. „Sehr geil“, so das Dankeschön Schmiers an das mitgehende Publikum, nur um mit einem „Habt ihr noch was Zeit?“ ein wenig Salz in den Thrasherwunden zu streuen.

Klar haben alle noch Zeit, ist doch erst ein Drittel der Show vorbei, da geht noch was, mag man da denken, wobei Destruction in der Folge Song an Song heraushauen, kaum noch eine Pause zulassen, und während sich Schmier als Fronthühne in recht viel Licht präsentiert, so zieht sich Klampfer Mike lieber in die Nebelregionen zurück, wobei er neben seinem Kompagnon richtig schmächtig aussieht, dafür aber mit pfeilschnellen Riffs und Soli antwortet. Schnell noch ein Gruß an Grave Violator, vergessen wollen wir nicht, dass auch Seeb von Orden Ogan in Höhe Merchstand sich das wilde Treiben anschaut, und schon geht es in die Zielgraden, was mit einem „Boah, ihr seid geil, wir sehen uns“ beendet wird. Und schon beim Outro wird fleißig diskutiert, wie geil denn der Abend wirklich war. Dem ist da nichts mehr hinzuzufügen.

Setlist:

Intro
Under Attack
Curse The Gods
Pathogenic
Nailed To The Cross
Mad Butcher
Dethroned
Live Without Sense
Intro
Total Desaster
Thrash Attack
Black Death/ Invincible Force-Medley
Second To None
The Butcher Strikes Back
Intro
Thrash Till Death
Eternal Ban
Bestial Invasion
Outro

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