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Destruction, Flotsam & Jetsam, Enforcer und Nervosa im Konzert (Bochum, September 2016)

Matrix under attack

Flotsam & Jetsam

Kein Nebel, mehr Lautstärke, klasse Sound, so die Kurzfassung bei Flotsam And Jetsam, die sich mit dem neuen gleichnamigen Album anmelden und davon nur drei Songs bringen – dafür aber auch mit „Seventh Seal“ einen bärenstarken und viel umjubelten Start hinlegen. Das Arizona-Quintett liefert einmal mehr einfach nur richtig gut ab, Frontmann Eric A.K. ist zwar nicht so hundert Prozent bei Stimme und lässt ganz am Endes des Sets auch wissen, dass er jetzt erst einmal seine Kehle schonen muss, und trotzdem rennt der Kerl nachher wie auch vor der Show mitten durch die Fans und ist irgendwie omnipräsent – wie so viele andere Tourbeteiligte übrigens auch.

„Wie geht es euch? Habt ihr Bock auf einen alten Song?“ fragt Eric A.K. ab, wohl wissend, dass hier heute kein Protest zu erwarten ist, denn wer will sich schon das anschließende Doppelpack „Dreams Of Death“ und „Hammerhead“ entgehen lassen. Schon fast entschuldigend weist die immer wieder Luftgitarre zockende Röhre auf die neue Nummer „Monkey Wrench“ hin, der Stimmung aber tut das keinen Abbruch, die natürlich zu „Desecrator“ deutlich nach oben ausufert, dennoch schiebt sich das neue Material harmonisch ins Gesamtgefüge.

„Ich hoffe, ihr habt auch richtig viel Spaß“, behauptet Eric fragend, immer mehr fliegende Matten und endlich der erste richtige Moshpit zu „Life Is A Mess“ geben da die richtige Antwort. „Kommen wir zu unserer zweiten Platte...“ deutet er an, das Gejohle schwillt an und klar, der Refrain zu „I Live You Die“ wird dann mehr als phonstark Richtung Bühne gebrüllt – erwartbar klasse und großes Kino. Und als wäre das noch nicht gut, so geben Flotsam And Jetsam mit „No Place For Disgrace“ der Meute dann auch noch den Rest – inklusive fettem Moshpit, den sich dann auch noch Destructions Schmier anschaut, der sich ans Mischpult gestellt hatte. „Danke, wir kommen wieder“, hinterlässt Eric noch, dankbar von den Fans aufgesogen. Da bitten wir doch drum, denn ohne dieses Quintett wäre die Thrash-Szene einfach um eine Sensation ärmer.

Setlist:

Seventh Seal
Dreams Of Death
Hammerhead
Monkey Wrench
Desecrator
Life Is A Mess
I Live You Die
No Place For Disgrace

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