Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Destruction, Flotsam & Jetsam, Enforcer und Nervosa im Konzert (Bochum, September 2016)

Matrix under attack

Enforcer

Über die Livequalitäten des schwedischen Quintetts Enforcer muss man auch nicht erst streiten, die haben sie hierzulande schon seit Jahren des Öfteren beweisen können – so erst noch letztes Jahr auf dem Börsencrash Festival 2015 in Wuppertal. Die Umbaupause ist nur kurz, die Nebelattacke vom Opener bleibt aus, allerdings ist auch hier der Sound im hinteren Bereich zu leise, dafür erneut richtig klar, sodass das Meckern schwer fällt.

Leider ist das Set heute um zwei Songs gegenüber den anderen Shows der Tour gekürzt, womit „Speak the Tongue Of Heathen Gods“ und „Hell Will Follow“ unter den Tisch fallen – da hätte man  beim Intro „Diamonds And Rust“ doch einsparen und einen eigenen Song mehr spielen können. Nun gut, es ist wie es ist, das hilft kein jammern, denn wie immer geht es auf der Bühne wild hin und her, wo vor allem Sänger und Gitarrist Olof immer wieder der Unruhestifter in der Personalunion ist – was für ein Pensum, was er da zwischen den Screams, Soli und der Poserei abliefert. Da fällt es den anderen beiden schwer mitzuhalten, Bassist Tobias, der irgendwann auch oben ohne über die Bühne stiefelt, hat man schon wesentlich aktiver das Geschehen rocken sehen.

Den Fans ist das egal, schnell haben sich vorne ein paar HeadbangerInnen postiert, ganz Ohr für Olofs „Hey, ihr Fucker, schön, wieder hier zu sein, der nächste Song ist zum Mitsingen“, sodass „From Beyond“ dann gleich schon als weiterer Kracher durchgeht. Song für Song steigert sich dann auch die Stimmung im Publikum, Enforcer werden nach „Below The Slumber“ gar mit fetten Sprechchören abgefeiert, mit dem „ihr könnt ruhig mitsingen“ wird es zu „Mesmerized By Fire“ dann noch ein bisschen lauter und auch das Einheizen auf die beiden noch folgenden Bands Flotsam And Jetsam sowie Destruction findet ebenfalls gestiegenen Zuspruch. Kein Wunder, dass die Fans erneut mit Sprechchören nach „Midnight Vice“ reagieren, eine Zugabe ist aber wegen dem eng gesteckten Zeitplan nicht drin.

Setlist:

Intro Diamonds And Rust (Judas Priest)
Destroyer
Undying Evil
From Beyond
Live For The Night
I Turned Into A Martian (Misfits-Cover)
Below The Slumber
Mesmerized By Fire
Take Me Out Of This Nightmare
Midnight Vice

Seite
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna