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Destruction, Assassin, Darth, Adligate im Konzert (November 2009)

Schöne Release-Party mit gut aufgelegten Destruction

Kämpften mit der Uhrzeit: Destruction

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Assassin

Nicht wenige waren gespannt, wie die in jungen Jahren ungestümen Assassin den Zahn der Zeit überstanden und ihre Version des teutonischen Thrashs in die Neuzeit gerettet haben. Neuzugang Joachim am Bass wusste mit nacktem Oberkörper und schicker Stahlkette als Gurt zu glänzen, und Vokalakrobat Robert schüchterte mit irrem Blick ein. War zu Beginn des Sets vor der Bühne noch richtig was los, so lichteten sich die Reihen langsam, im Gegensatz zur Musik. Denn alle Beteiligten auf der Bühne zockten, als wenn der Deibel höchstpersönlich in die Finger gefahren sei. Vielleicht waren an diesen Abend die Erwartungen bei den Fans höher, vielleicht freuten sich alle nur auf Destruction, vielleicht aber auch schauten schon viele auf die Uhr und rechneten sich aus, wie viel sie noch von der Show vom Headliner mitbekommen würden. Assassin selbst scherte sich um nichts, und hieb einen Klassiker nach dem anderen ins Feld. Allerdings wenn einmal das Volk von Lethargie erfaßt wurde, nützen auch die besten Anfeuerungsversuche nichts – sie verpufften recht wirkungslos und zerschellten in den ersten zwei Reihen. Denn dahinter taten sich immer mehr große Lücken auf, ein Zeichen dafür, dass Assassin nicht die Erwartungen erfüllten, die unausgesprochen die Luft schwängerten. Denn nur zu deutlich waren die positiven Reaktionen auf ganz alte Tracks wie „Baka“ oder auch „AGD“. Weil der Abend schon weit fortgeschritten war, und die Songpausen reichlich von Fans genutzt wurden, um Songwünsche Richtung Bühne zu schreien, erhörten Assassin endlich ihre Fans, mussten aber zwischen „Assassin“ und „Bullets“ wählen lassen. Schade, denn beide Thrashhammer haben wohl auf jeder geistigen Setlist gestanden. So endete ein Gig, weder Fisch noch Fleisch, einige waren begeistert, andere wiederum enttäuscht, und es blieb die latente Ungewissheit, dass da mehr drin gewesen wäre.

Setlist:

1. Breaking The Silence
2. Baka
3. The Last Man
4. The Club
5. AGD
6. Drumsolo
7. Kill Or Be Killed
8. Bushwackers
9. Judas
10. Intro Forbidden
11. Fight (To Stop The Tyranny)
12. Real Friends
13. Astract War
14. Assassin

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