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Destroyers Unite Festival 2012

Übersichtliche Zerstörungsverkupplungzeugen

Deathstruction endlich auch mit Drummer

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Knapp vierzig zahlende Gäste finden sich an diesem Abend in der Oberhausener Helvete zum Destroyers Unite Festival ein, also wahrlich nicht viel Potenzial für die Bands auf ihrem Zerstörungsweg. Die Gründe können natürlich vielschichtiger Natur sein, sicherlich liegt es aber auch u.a. an dem fetten Überangebot an einem typischen Metal- und Rocksamstag mitten im Pott – glatte zwölf Gegenveranstaltungen aus dem Hartwurstsektor sind heute Abend zu verzeichnen, da sind die Metaldiscos und -kneipen noch gar nicht mit eingerechnet. Erschwerend kommt sicherlich noch dazu, dass die Ankündigung des kleinen Festivals erst sehr spät geschah, was natürlich für eine vorfestelige Werbephase der Tod sein kann. Und eines darf ebenfalls nicht verschwiegen werden: Heute Abend spielen vier Bands, die nicht oder auch noch nicht das das notwendige Following haben, den Club zu füllen.

Deathstruction

Als Deathstruction als Opener auf die Bühne müssen, sehen sie sich einer Handvoll FestivalbesucherInnen gegenüber, nicht gerade die Basis für ein wahres Freundentänzchen, auch wenn sich die Anfahrt aus Hamm noch in Grenzen hält. Zweimal tauchten die Death-Thrasher hier schon auf und bei ihrem letzten hier erwähnten Auftritt damals beim Metal City Festival XI mussten sie allein schon dafür Schelte einstecken, dass sie mit einem Drumcomputer auch live arbeiten und niemanden in Fleisch und Blut hinter den Kesseln sitzen hatten.

Das hat sich mittlerweile geändert, denn mit Simon Althoff haben sie endlich jemanden gefunden, der mit ordentlich Wumms die Felle verkloppt. Schon kurz nach dem Metal City Festival hatten sie mit Drummer Sven Drüge zusammengearbeitet. Der Rest der Truppe ist nach wie vor unverändert, kann sich heute Abend aber nur ein Frusterlebnis einfahren, was man auch deuterisch in den Gesichtern der jungen Truppe ein wenig ablesen kann.

Zur Show selbst ist nicht viel anzumerken, denn durch die geringe Zuschauermenge kommt ja eher ein Spiel unter nahezu Ausschluss der Öffentlichkeit zustande. Dabei haben die Jungs das gar nicht verdient, ballern sie doch recht ordentlich ins Death-Thrash-Gemächt und wirken mit Schlagzeuger so viel authentischer. „Seid ihr noch wach?“, will Frontmann Michael wissen, ein wenig Gegröle zeigt ihm an, dass dann doch ein paar anwesend sind, für „On The Ground“ gibt es anschließend sogar hörbaren Applaus. „Joa, danke“, so verabschieden sie sich enttäuscht, haben sie sich den Abend sicherlich ein wenig erfolgreicher vorgestellt. Abhaken und alle Energie in das eigene „Rising From The Undead Forces IV“-Festival stecken.

Setlist:

Order To Kill
Absent Of Sound
Lycantrophy
Fire Walk With Me
On The Ground
Stench Of War
Dead Eyes Open
Insanity

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