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Decade Of Unity

So feiert man seinen Geburtstag

Risen From Ashes bringen geniale Songs mit

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Ab dem 18. Lebensjahr ist das älter werden eine Angelegenheit, der man mit fortschreitendem Steigen der Zahlen eher ungern ins Auge sieht. Doch so ein Geburtstag hat auch im gehobenen Alter noch etwas Schönes. Man kann gemeinsam mit Freunden mal wieder ordentlich auf die Kacke hauen und sein rasantes Altern zünftig zelebrieren. Bei dem Decade Of Unity Festival geht es genau darum: dem zehnjährigen Geburtstag der Lokalmathadore No. Zu diesem Anlass laden die fünf Mönchengladbacher in den hiesigen Roots Club ein. Um die Party noch mehr krachen zu lassen, geben sich heute Abend auch Hasteblood, Risen From Ashes und Crushing Caspars die Ehre, welche sich nur für die Geburtstagsause von Rostock aus auf den Weg in das nasse Mönchengladbach gemacht haben. Ein Wohnzimmerkonzert in gemütlicher Atmosphäre steht den Bands und dem Publikum heute bevor. Nachdem das Tetris-Spiel auf der unheimlich kleinen Bühne erfolgreich und mit neuem Rekord beendet wurde, trudeln auch schon fast die ersten Gäste ein, die sich heute Abend fette Musik ins Hirn blasen lassen wollen.

Hasteblood

Den Anfang der Fete machen die Krefelder Hasteblood, die keine Chance lassen, nach und nach im Roots Club anzukommen. Stattdessen wird gnadenlos losgeschmettert und Fronter Stefan brüllt zur Begrüßung „3 AM“ gegen eine leider recht kleine Gemeinschaft im Club.  Überflüssig zu erwähnen, dass sich kein Mitglied der Band etwas von den unschönen Zustand anmerken lässt. Die Motivation und Freude am Spielen ist auch so vorhanden. Stefan schreit und growlt, was das Zeug hält, während Thomas und Matthes ihren Klampfen die passenden Töne entlocken. Der Drummer Olli sitzt derweil etwas versteckt in der hintersten Ecke der kleinen Bühnen und malträtiert eifrig sein Drumset, während die Band von „Remain My Memories“ zu „Kalter Tag Im Juni“ übergeht, in dem Stefan auch die Qualitäten seiner cleanen Stimme zeigt. Die Songs zeigen, dass die Mischung aus tiefen Growls und klaren Gesang eine erstklassige Mischung bieten können, so dass es mit Sicherheit auch nicht langweilig wird.

Diejenigen, die sich bisher im Roots eingefunden haben, wissen das noch nicht so sehr zu schätzen. Schüchtern stehen sie etwas verkrochen, obwohl man ihren Gesichtern entnehmen kann, dass die Musik gefällt und sie Lust auf mehr Action hätten. Aber da der Mensch ja bekanntlich ein Rudeltier ist, und niemand den ersten Schritt wagt, sind die einzigen, die es gewaltig krachen lassen, die Jungs von Hasteblood. Mit markanten Gitarrenklängen wird „Venom“ eingeleitet, das sich wohlig im Gehörgang breit macht und von „Reflextion“ gefolgt wird. Mit „Ignite“ fällt der Schlusspfiff der ersten Runde von Decade Of Unity und Hasteblood könen einen sauberen Gig, der ordentlich Laune gemacht hat, in ihr Logbuch eintragen.

Setlist:
1. 3 AM
2. Remain My Memories
3. Kalter Tag Im Juni
4. Venom
5. Reflextion
6. Ignite

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