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Deadlock, Hopelezz im Konzert (Dortmund, Oktober 2013)

Klein und fein bei sehr guter Stimmung

Hopelezz können auch in Dortmund überzeugen

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Es ist nicht gerade leicht für Bands jeglicher Couleur, ausreichend Fans in die kleinen Clubs zu locken – so auch an diesem Abend im Dortmunder FZW, wo sich Deadlock und Hopelezz die Bühne teilen und richtig viel krachigen Spaß verbreiten. Den Auftakt zum Abend liefern die Wuppertaler

Hopelezz

mit ihrer Version des Melodic Death Metal. Aktuell befinden sie sich auf der von The-Pit.de präsentierten „Last Souls Arrive“-Tour 2013, um die Phase des Debüts quasi abzuschließen und dann hoffentlich mit einem neuen Album den nächsten Schritt im Musikbusiness anzugehen.

Gut 50 Fans haben sich beim Intro angesammelt, die natürlich zum Großteil wegen Deadlock gekommen sind, wie man unschwer an den Shirts erkennen kann. Hopelezz lassen sich davon aber nicht beirren, Frontmann Fabio bringt es mit einem „geil, dass extra Leute wegen uns gekommen sind“ auf den Punkt – tatsächlich können Hopelezz auch in Dortmund auf eigene Fans zählen.

Das Debüt „Black Souls Arrive“ steht natürlich heute im Vordergrund, allerdings müssen die Fans auf neues Material nicht verzichten. „Den neuen Song spielen wir zum ersten Mal, mal sehen, wie der ankommt“, so Fabio vor „Struggle For Life“ und erntet anschließend auch ein paar Powerfäuste, „Insomnia“ hatten sie schon sehr früh neu vorgestellt. Nicht schlecht, die Stimmung, gerade wenn man bedenkt, dass für das Gros der Anwesenden dort eine unbekannte Nummer agiert. Die gute Stimmung ist aber schon früh zu spüren, denn schon Fabios Frage, ob denn alle dabei seien, wurde wohlwollend begrölt.

Holepezz zeigen sich aber auch einmal mehr äußerst agil, die drei Saitenvertreter sind ständig in Aktion, wechseln ihre Positionen und spielen nicht nur vor sich hin, sondern auch miteinander – da wird sich nicht nur gegenseitig angepost, sondern einfach zusammen Melodic Death geschwitzt. „Einen Freund haben wir“, stapelt Fabio vor „The New Delight“ tief und holt dafür Thomas (Frontmann bei den gerade auf Eis gelegten Ironstate) zum gemeinsamen Grunzduell auf die Bühne.

„Uns hat es Spaß gemacht, bis gleich am Merch“ – so verabschieden sich Hopelezz, lassen es mit dem Titelsong und Tourmotto „Black Souls Arrive“ noch einmal richtig krachen und werden mit ordentlichem Applaus in den Feierabend geschickt. Im direkten Anschluss stehen sie natürlich am Merchstand, und wenn man ganz lieb nachfragt, bekommt man sogar etwas Gebäck überreicht, weil sie sich gleich noch ins bandinterne Geburtstagsfeiern stürzen.

Setlist:

Made Of Stainless Steel
Insomnia
Milk The Goat
Devils Ride
Struggle For Life
Surrounded By Destruction
The New Delight
Black Souls Arrive

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann