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Dead Lord & Night im Konzert (Lünen, September 2017)

Erfolgreicher Retro-Dienstagabend im Lükaz

Nur 14 Tage zuvor wurden die Dead Lord-Shows ergänzt, was als Werbemaßnahme für das Team im Lükaz aber anscheinend ausreicht, um gleich mehr als 150 Gäste an einem Dienstagabend ins Lükaz zu locken – schließlich haben sich mit Dead Lord und Night zwei Old-School-Kapellen angekündigt, die beide auch gleich mal ihr neues Album vorstellen wollen. Der Zehner an der Abendkasse wirkt darüber hinaus ebenso verlockend und so wird es am Ende ein sehr schöner Einstand für die neue Leitung Betti Pelz, die sich in der Umbaupause sogar für eine kleine Ansage auf die Bühne wagt und gerade den Support lokaler Bands auslobt.

Night

Dieser Abend macht es noch einmal besonders deutlich: Frontmann und Gitarrist Burning Fire gehört mit Leib und Seele zu Night, die etwas schräge Erinnerung an die Screamer-Show beim Rock Hard Festival 2014, wo er den schwedischen Nachbarn nach den Abgang von Christoffer Svensson aushalf, verblasst somit zunehmend.

Night gehören zu den klassisch ausgerichteten Heavy-Metal-Bands, die heuer ihren noch ganz frischen und dritten Longplayer „Raft Of The World“ vorstellen wollen, dabei aber auch die Fans der ersten Stunde nicht vergessen – einige Nummern des selbstbetitelten Debüts haben sich heute untergemischt und beinahe hätten sie ihren zweiten Longplayer außen vor gelassen, streichen aber geschwind noch „Winds“ von der Setlist und bringen dafür „Across The Ocean“ – netter und geschickter Schachzug des Quartetts.

Das „Wir sind Night aus Schweden“ geht dann noch im Doppelpack der ersten beiden Songs ein wenig unter, mit „Surrender“ werden dann aber die ersten wirklichen und positiven Rückmeldungen eingefahren, wenn auch noch ein wenig verhalten, wie sich das Publikum so gibt. So langsam wird aber nach vorn gerückt und die Luftklampfe aktiviert, mitten im Set ist dann auch schon mehr Applaus drin und gegen Ende wuppen die Fans ihre Powerfäuste zu lauten Heyrufen, dass es eine Pracht ist – einmal mehr entpuppt sich das Lükaz als stilsicherer Treffpunkt. Nach einer knappen Dreiviertelstunde ist aber auch schon Schluss für Night, der Auftakt gelungen und die Meute für die Senkrechtstarter Dead Lord aufgeheizt.

Setlist:

Into The Night
Surrender
Gunpowder Treason
Across The Ocean
Stand Your Ground
Fire Across The Sky
Running In The Night
Time
Where Silence Awaits

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