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Dawn Of Destiny, Fairytale, Sanity’s Eclipse, A Parrotdies im Konzert (Oer-Erkenschwick, Februar 2015)

Vom Bio-Bananen-Metal bis zum tränenreichen Abschied

In den letzten Wochen und Monaten machte der noch in den Metalszene recht junge Club Joe’s in Oer-Erkenschwick mit einigen Shows auf sich aufmerksam und so langsam scheint sich das auch in der heimischen Region herumzusprechen. Heute Abend ist der Club endlich einmal gut gefüllt, wenn auch schlussendlich zu einem eher traurigen Anlass im Dawn of Destiny-Lager, dazu aber später mehr. Ein neues Lebenszeichen, wenn auch wiederholt in veränderter Form, setzen Sanity’s Eclipse, Fairytale präsentieren ihren Neuen am Mikrofon, den Auftakt aber liefern

A Parrotdies

ab und sind zugleich quasi die „Oldies“ unter den beteiligten Protagonisten. Die Herner A Parrotdies, die lobenswerterweise komplett auf DIY setzen und lediglich die neue CD „Down With Hell“ im Sound Of Steel Studio haben abmischen und mastern lassen, stellen sich heute einem im Durchschnitt recht jungen Publikum vor und werden erst einmal mit Abstand beäugt – Opener, dazu den meisten unbekannt, auch wenn die Truppe schon seit 1998 aktiv ist, müssen da halt durch. Dazu kommt ja auch, dass sie sich jetzt auch in neuer Formation vorstellen.

Die Herner kredenzen Metal, der sich irgendwie immer eine Spur schief anhört – nicht wirklich spezifizierbar, aber dadurch auch wieder interessant. Das sieht dann auch das anwesende Jungvolk, denn nach „Restless Time“ ist der Applaus schon über der Höflichkeitsgrenze. Natürlich stellen A Parrotdies ihre neue CD vor, haben aber auch zwei neue Nummern im Gepäck, so neu, dass sie noch nicht einmal einen Titel haben und als „Neue 1 und 2“ auf der Setlist stehen. „Eine Weltpremiere für euch und auch für uns“, so Frontmann und Gitarrist Max, der schon ganz zu Beginn zum Ausdruck bringt, dass sie sich sehr freuen, hier zu spielen und zum Schluss unter ordentlichem Applaus zugeben muss, dass sie auch richtigen Spaß hatten.

Dabei ist das kein Selbstgänger, denn das Publikum geht nur selten wirklich aus sich raus, wie so oft das Schicksal des Openers. Gut, dass die Ballade „Be Free“ nicht auch noch Schwung abgeschöpft hat, da das Publikum schon auch härtere Kost bevorzugt, wie man dann im Laufe des Abends noch zu verspüren bekommt. Den Achtungserfolg aber haben A Parrotdies trotzdem eingesackt, auch wenn niemand die eingeplante Zugabe „Destination“ einfordert.

Setlist:

Intro
Burning Stage
Neue 2
No Risk – No Fun
Restless Time
Look Into The Gun
Be Free
Neue 1
Never Break The Law
Stop To Kill

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