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Darkness, Teutonic Slaughter & Resistor im Konzert (Gladbeck, September 2015)

Ausverkaufte Thrash Mania bei „Metal in Mitte“ im Dröhnschuppen

Darkness

Die alteingesessenen und seit diesem Sommer auch im neuen Gewand tätigen Altenessener Thrasher Darkness kommen auch immer mehr in Schwung. Die Verbindung zu den heutigen Gastgebern Teutonic Slaughter wird ja auch schon insofern deutlich, als dass die Gladbecker als Support beim Proberaum-Gig im Juni mit an Bord waren, als sich Darkness einer kleinen Schar an Unterstützern zum ersten Mal mit neuem Sänger und Bassisten präsentierten.

Mittlerweile sind ja auch schon diverse Shows abgerissen – Bäääm Festival 2015, Turock Open Air 2015 oder auch das Münster Metal Massaker 2015, also nicht die schlechtesten Voraussetzungen für den heutigen Abend. Und doch ist eines wesentlich anders: Zum ersten Mal müssen sie hier im Pott bei einer Clubshow als Headliner ran, man darf also gespannt sein, wie sie auch diese Aufgabe meistern.

Auf die Unterstützung ihrer Fans können sie dann auch im Dröhnschuppen von der ersten Sekunde an zählen. Das Gedrängel vor der Bühne nimmt nach der Pause schnell wieder zu und immer wieder brandet fetter Jubel und Applaus auf, nur bei der Nachfrage, ob denn „Staatsfeind“e anwesend seien, geben sie sich ein wenig schlafmützig und brauchen ein bisschen, bis sie mit einsteigen.
Aber auch so hat Neufronter Lee (auch Yuppie Club) das Publikum ganz gut im Griff. „Es ist offiziell, es darf gemosht werden, ohne Strafantrag“, so seine Ansage vor „L.A.W.“, doch noch sind die Fans nicht wirklich bereit dazu, dafür aber legen sie im letzten Drittel auch diese Form der fanlichen Körperertüchtigung nach. Und hasten die Fünf im Hypergeschwindigkeit durch ihre Songs, so ist es gerade das teilweise schleppende und dadurch so sehr bedrohliche „Burial At Sea“, welches auch perfekt mitgebrüllt werden kann und aufzeigt, dass Härte nichts mit vielen Noten in kurzer Zeit zu tun hat.

Immer mehr HeadbangerInnen lassen die Matten kreisen, Philp von Teutonic Slaughter entert zu „Death Squad“ die Bühne und und krallt sich ebenfalls ein Mikrofon, um nachher auch voller Stolz auf sein Darkness-Backpatch zu verweisen und schon obligatorisch verteilt Lee zum Rausschmeißer seine „Texthilfen“ - so kann dann aber auch jeder „Armageddon“ mitsingen, Ausreden sind da nicht mehr möglich. Doch Schluss kann dann so nicht sein – die Setlist gibt zwar nichts mehr her, doch nachdem Drummer Lacky mit Sprechchören gefeiert wird, gibt es mit „Hate Is My Engine“ auch noch eine Zugabe inklusive Konfettiregen. Die Reise nach Gladbeck hat sich somit vollauf gelohnt: Drei Bands, kein Ausfall, besser geht der Schnitt doch gar nicht.

Setlist:

Intro
Critical Threshold
Battle To The Last
Staatsfeind
L.A.W.
Burial At Sea
Faded Pictures
Caligula
Death Squad
Iron Force
Armageddon

Hate Is My Engine

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