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Darkest Night of Nights (Oberhausen, November 2012)

Alles, was das Black-Metal-Underground-Herz benötigt

Auch ohne Bass kreiert die Zwei-Mann-Band einen tollen Sound

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Von der Band Rune:Skogen kann man halten, was man möchte, eines muss man ihnen lassen: Sie polarisieren ungemein, bei denen, die mit ihrer Musik in Berührung kommen. Für die einen ist es untalentierter, schräger Möchtegern-Back-Metal mit schrecklicher Stimme und dummen Texten, für die anderen eine der wildesten Fahrten durch die explosionsartige Psyche des Menschen, mit einem genialen Sänger, der auf Varg-Vikernes-Spuren wandelt und einem, von seiner Musik begeisterten Drummer voller Leidenschaft. Allerdings ist dessen Talent, Konzerte mit guten Line-Ups und auch größeren Gästen zu organisieren und durchzuziehen, unverkennbar. Nicht weniger als vier Schwarzmetall-Bands, wie sie im Endeffekt nicht unterschiedlicher sein könnten, haben an diesem Abend auf den Ruf des Count Darkholdes gehört, um ihm und Sänger Lorenz einen gebührenden Abschluss zu geben. Da haben wir eine abgedrehte und sehr schwerfällige Band wie Zyklotron plus verstörender Show bis hin zu Thornostrum, die mit Keyboard und vielen Kerzen versuchen, dem Helvete in Oberhausen eine noch düstere Grundstimmung zu ermöglichen. 

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