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Dark Easter Metal Meeting 2013

Am Ostersonntag drängt es die Metalfans ins Backstage

Enslaved

Nun, nach bereits sieben verstrichenen Bands, ist es Zeit für den Headliner des Dark Easter Metal Meeting 2013. Der Umbau für Enslaved geht recht zügig. Eigentlich logisch, denn jetzt muss ja nur noch abgebaut werden. Die Backline für die Norweger steht ja schon seit Beginn.

Wie es sich für einen anstehenden Headlinergig gehört, haben sich dieses Mal viele Zuhörer nicht vom Fleck bewegt und tapfer vor der Bühne ausgeharrt, bis die Vorstellung beginnt.

Die Stimmung ist grandios, als Enslaved die Bühne betreten, aber zum ersten Mal am heutigen Abend schwächelt der Sound. Der Gesang ist über die ersten Songs viel zu leise und die Gitarren klingen wie Brei. Zumindest der Gesang wird sich aber während der nächsten Songs verbessern.

Enslaved starten gleich mit dem Titelsong des neuen Erfolgalbums „RIITIIR“ und die Reaktionen kommen sofort. Das Backstage ist nun gut gefüllt, aber dadurch, dass sich die meisten Zuschauer nun im vorderen Bereich und in der Grube tummeln, wird es hinten im Barbereich durch die kontinuierlich arbeitende Lüftung bitterkalt. Draußen herrschen immerhin Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.

Vorne an der Bühne bekommt man davon nichts mit. Dicht gedrängt feiern die Zuhörer mit den Norwegern ihre verschnörkelten Songs. Nach dem Opener geht es mit „Thoughts Like Hammers“ etwas gediegener zu, um dann mit „The Watcher“ eine Reise zurück ins Jahr 2008 zu machen. Der deutlich rohere Song kommt mindestes genauso gut an wie die beiden neuen Nummern zuvor.

„Roots Of The Mountain“ stammt wieder von „RIITIIR“ und zeigt etwas stärker die melodische Seite der Norweger. Vor allem beim rhythmischen Mittelteil geht ganz schön der Punk ab. Die Haare fliegen, dass es nur so eine Pracht ist.

Enslaved machen heute Abend alles richtig. Der Funke springt gleich zu Beginn des Konzertes über und er bleibt auch bis zum Schluss bestehen. Die Songauswahl ist großartig, auch wenn sich der eine oder andere vielleicht mehr ältere Songs gewünscht hätte.

Als die Lichter im Backstage zum letzten Mal für heute ausgehen, können wirklich alle zufrieden sein. Das Festival war ein voller Erfolg. Eine Wiederholung im Jahr 2014 wurde vom Veranstalter bereits angekündigt und von vielen Besuchern bejubelt. So darf es weitergehen.

Setlist:

  • RIITIIR
  • Thoughts Like Hammers
  • The Watcher
  • Ethica Odini
  • Roots Of The Mountain
  • Convoys To Nothingness
  • Allfader Odinn
  • Slaget I Skogen
  • As Fire Swept Clean The Earth
  • Isa
  • Fenris
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