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D.A.D., Wolf, Metal Inquisitor im Konzert (Dortmund, April 2010)

Die Warm Up Party für das RHF 2010 war ein voller Erfolg

Wolf hatten ihre Fans im Sack

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Es sind nur noch wenige Tage bis zum Rock Hard Festival hin, und zur richtigen Einstimmung gab es quasi vor der Haustür im Dortmunder FZW die Warm Up Party, zu der knapp 900 Feierwillige eintrafen. Für das eigentliche Festival muss die Redaktion des Rock Hard ja gewohntes Terrain verlassen und den heiligen Boden in Gelsenkirchen betreten.
Die Warm Up Party hätte allerdings kaum besser gelegt werden können – angenehme Temperaturen zum Tanz in den Mai, schöne fette Gegendemonstration gegen die Nazi-Spacken in der Innenstadt – und auch musikalisch ließen die Organisatoren nichts anbrennen. Metal Inquisitor waren endlich mal wieder live unterwegs, Wolf glänzten mit sommerlichem Power Metal, und der Headliner D.A.D. hatte ja auch schon das RHF ordentlich gerockt.

Metal Inquisitor

Metal Inquisitor waren nach gut einem Jahr endlich wieder auf der Bühne – und das war gut so. Denn wie beim Rock Hard Festival 2007 glänzte die Band bei der Eröffner-Rolle, hatte allerdings mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das lag nun nicht an der Truppe selbst, sondern an dem vermindert anwesenden Publikum, das sich mal wieder dezent im Thekenbereich aufhielt. Zudem war die Halle nur übersichtlich gefüllt, und erst nach ein paar gut gekühlten Gerstenkaltschalen tauchte der Alltagsstress ab und machte Platz für Klatschambitionen. Metal Inquisitor hieben ihre NWOBHM-Salven in die Frontreihen, und zunehmend taute die Fanschaft auf und belohnte die engagierten Inquisitoren mit Applaus und fliegenden Haaren. Dazu bedurfte es allerdings ständiger Animationen des mittlerweile glatzköpfigen Fronters El Rojo. Dabei unterstrich er diese Forderung nicht nur mit Worten, sondern ließ auch stark grimassierend Taten folgen, indem er im Luftgitarrendauereinsatz sicherlich das Finale bei den Weltmeisterschaften in Helsinki erreicht hätte.

Stimmung kam dann endlich mit „Doomsday For The Heretic“ auf, der Applaus brandete deutlich hörbarer und zerstob an der nächsten Riffsalve von „Battle Battalion“. Ständig hatte El Rojo irgend einen bissigen Kommentar auf den Lippen, und so verwunderte es auch nicht, dass „Zombie Driver“ schön als objektiv richtige betrachtete Hymne über die „Seniorenmumien mit Kopfbedeckung“ gewidmet wurde.

Im Anschluss gab es mit „Necropolis“ auch neues Material zu hören, bevor die Zeitreise mit  der Metal-Inquisitor-Anfangsphase in „Daze Of Avalon“ und dem damaligen Vinylsingle Track „Resistence Is Futile“ endete.

Setlist:

Star Chaser
Take Revenge
Extinction
Doomsday For The Heretic
Battle Battalion
Zombie Driver
Necropolis
Restricted Agony
Daze of Avalon
-----------------------
Resistence Is Futile

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

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