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Crowbar, Earth Ship & Grim Van Doom im Konzert (Essen, April 2017)

Brachiales Downtempo voller ausfüllender Aggressionen

Grim Van Doom sind auch dieses Jahr als Opener vor Ort dabei

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Crowbar im Turock gehen immer, da hört man schon im Vorfeld die tobenden Moshpitknochen knacken. Dass aber auch Grim Van Doom und Earth Ship bei den Fans dermaßen überzeugen können, ist dann vielleicht doch wenigstens eine kleine Überraschung, aber auch gut so.

Grim Van Doom

Die Wuppertaler Grim Van Doom müssen nicht nur bei den Fans, sondern auch bei Crowbar selbst gut in Erinnerung geblieben sein, hatten sie doch schon 2016 hier im Turock den Abend eröffnet. Auch dieses Jahr haben sie also die Möglichkeit, sich einem größeren Publikum zu stellen, auch wenn noch nicht alle der knapp 300 Gäste zu diesem Zeitpunkt schon vor Ort sind. Als kleiner Bonus steht kurze Zeit später ja auch fest, dass die Doom Sludger aus dem Bergischen Land die Show in Düsseldorf ebenfalls anführen dürfen.

Spärliches Licht, immer wieder ein paar deutliche Nebelattacken, so präsentieren sich die Jungs bei famosem Sound, reichlich zurückhaltend, wenn man einen Blick auf Frontschreihals Lansky wirft, der sich in seinen Pausen auch mal hinter Bassist Nils zurückzieht und den anderen drei die Show überlässt – passt so, komplett ohne affektierte Effekthascherei.

Schon beim Opener „Snowfields“ vom Debütalbum „Grim Love“ fühlen sich die ersten HeadbangerInnen angesprochen, was sich im Laufe des Sets sogar noch als ansteckend auswirkt. Fett dröhnen die Bässe, die derben, sehr kraftvollen und auch emotionsgeladenen Vocals dringen durch Mark und Bein, der Sludge der Wuppertaler birgt eine reichliche Menge musikalischen Schmutz, intensiv und durchsetzungsfähig. Das sorgt dann auch schnell für ordentlichen Applaus, erst vor „Crimson“ wendet sich Lansky an das Publikum und lässt wissen, dass die nächsten drei Songs komplett neu sind – allesamt auf der Anfang Februar veröffentlichten Split mit Cult Of Occult zu finden.

Kurzerhand noch einstimmen auf Earth Ship, deutlich mehr Feedback gibt es dann für die mächtigen Crowbar, und schon geht es mit „Azure“ viel zu schnell auf die Zielgraden, vielmehr hat man den Eindruck, dass jetzt alle endlich richtig warm sind – doch da müssen Grim Van Doom leider auch schon wieder den Platz räumen.

Setlist:

Snowfields
Family Girl
Crimson
Rust
Azure

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