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Crossplane, HateDotCom, ConcEptoR im Konzert (Dorsten, Februar 2015)

Metal Apocalypse over Dorsten geht in die zweite Runde

Vor vier Jahren fand schon die erste Metal Apocalypse in Dorsten statt, damals noch über zwei Tage mit insgesamt neun Bands. Heute sind es die drei hier im Pott beheimateten, bei aller musikalischen Härte sehr unterschiedlichen Bands, die insgesamt etwas unter 100 Gäste in den Treffpunkt Altstadt locken, wobei es immer wieder ein Kommen und Gehen ist und nicht alle Bands vor versammelter Mannschaft spielen können.

ConcEptoR

Die Oberhausener Thrasher ConcEptoR eröffnen also den Abend und sehen sich erst einmal einer noch übersichtlichen, dazu auch noch sehr zurückhaltenden Gästegruppe gegenüber. Das versucht Frontmann mit seinem „unwiderstehlich“ trockenen Charme auszugleichen und leitet beispielsweise die zweite Nummer des Abends mit einem „Wir sind der Opener und man macht uns zu „Loser“n“ ein. Sympathisch, auf den Punkt und mit viel Eigenironie, so wollen sie das Dorstener Publikum also knacken.

Dazu kommen natürlich auch die pfeilschnellen Thrashgewitter, die allerdings immer wieder auch gut rollende Grooveparts in sich tragen, und laaangsam aber sicher scheinen sich die Gäste vor Ort dann doch auf die Oberhausener einzulassen, denn auch wenn die „Ruhr-Pott“ „Weekend – Wolf“-Rufe in Zusammenarbeit mit dem Publikum nicht wirklich funktionieren und Hoschi das auch noch mit einem „Wisst ihr, der hat noch nie geklappt“ abgesegnet wird, so ist doch der anschließende Applaus durchaus beachtlich.

„Hat mir gefallen“, so Hoschi als Feedback an das Publikum. Die etwas längere Pause nach „Expect Us“ überbrückt er mit einem „Andere Bands würden jetzt Witze erzählen“, weist auf die eigenen CD-EPs hin und mit einem „Habt ihr was zum trinken? Klar, ich hab wieder nur Wasser“ geht es dann endlich in „I Rule“ über. Situation gerade noch gerettet, die Pausen dürfen halt nicht zu lang werden, wenn der Stimmungspegel nicht gerade auf Vollanschlag steht.

„So will ich das sehen“, so Hoschi, als die ersten Anwesenden im Finale von „Mary“ doch endlich mehr Initiative zeigen und es abzusehen ist, dass ConcEptoR auch heute nicht komplett chancenlos davonziehen müssen. Song um Song ziehen sie ein paar Leute mehr auf ihre musikalische Seite – die Freunde feiern eh mit, aber die neutrale Mitte will halt erobert werden. Bei „Bad Wishes“ ziehen drei junge Burschen als einsamer kleiner Moshpit durch den Club, Hoschi gibt noch ein „Aber der Wille war da“ zum Besten und mit dem Rausschmeißer „Reconcepted“ können sie noch unter gutem Applaus so sehr überzeugen, dass sogar mit „Destination Nightmare“ eine Zugabe drin ist. Das etwas dröge Publikum wurde sich also klassischerweise erspielt.

Setlist:

My Mission
Loser
Weekend Wolf
Expect Us
Four Fingers
I Rule
Mary
Bad Wishes
Reconcepted
----------------------
Destination Nightmare

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