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Cripper & Sober Truth im Konzert (Wuppertal, März 2016)

Erfolgreicher Kampf gegen die Lethargie im Bergischen Land

Wuppertal, es wird heiß – so die Ankündigung auf Facebook, und tatsächlich, alle kommen mächtig ins Schwitzen. Cripper liefern eine amtliche Thrashshow auf die Fresse ab und Sober Truth müssen sich überraschen lassen, ob sie auch ohne Tieftöner punkten können. Leider tauchen in diesem Bericht nicht die Black Metaller Convictive auf, zog sich das Cripper-Interview doch eine ganze Stunde hin – an zwei Orten gleichzeitig sein ist halt doch noch nicht erfunden worden.

Sober Truth

Spielen die Bonner heute in der Sparversion? Nein, natürlich nicht, doch leider reißt der Pechfaden einfach nicht, denn schon wieder ist bei Sober Truth ein Personalwechsel zu vermelden, die Veränderungen der letzten Jahre wandeln sich also einmal mehr... schade, denn so steht sich das Quartett auch selbst auf den Füßen, von einem Fortkommen ist da nur bedingt zu sprechen. Und so wird aus dem Vierling zumindest heute ein Trio, nur am Schluss greift sich Mercherin Jules den Tieftöner und zu „Murphy's Law“ in die Saiten – ja richtig gelesen, die BonnerInnen spielen den Song heute zweimal. Herzlich willkommen Jules, mal sehen, wie sich da die Zukunft gestaltet.

Und auch wenn die Band einmal mehr im Umbruch ist, so freuen sie sich, quasi in ihrem zweiten Zuhause, dem Wuppertaler Underground, erneut auftreten zu können. Das jetzige Trio lebt natürlich auch von Frontmann Torsten, der nicht nur der Kopf der Band ist, sondern beim Singen gewohnt gestenreich herumwirbelt. Den freien Platz am Bass haben sie heute zunächst insofern erst einmal gefüllt, als dass der Tieftöner wie ein Ausstellungsstück auf der Bühne platziert ist.

„Geile Nummer mit Cripper hier im Underground“, haut Torsten vor „Demoniac“ raus, nachdem er bisher mit einem „Jetzt kommt...“ usw. eher spärliche Ansagen bevorzugte. „Bock auf Cripper?“, so seine anheizende Art noch vor „Collapse“, ordentlicher Applaus braust durch das Underground, mehr ist ja bei fast kratzigem Sound heute auch nicht zu erwarten. Erst noch kurz der Hinweis auf die Weltstadt Hennef, dann lieber mit einem „Sollen wir noch einen?“ zu „Paragon“ in die Saiten gegriffen, um dann in voller Stärke nochmals „Painless“ loszueisen – wirkt dann auch so deutlich praller also noch am Anfang, zumal das Publikum ja mittlerweile auch längst aufgetaut ist.

Setlist:

Intro
Murphy's Law
My Enemy
Demoniac
Collapse
Welcome To Majula
Leave The Locust
Paragon
Painless

Murphy's Law

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