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Counterfeit & Vukovi im Konzert (Dresden, November 2019)

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

Janine von Vukovi zeigt sich sehr publikumsnah

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Es ist schon ein recht sportliches Programm, welches die Herren von Counterfeit (UK) in den letzten Monaten absolvierten. Irgendwie schienen sie immer zwischen Europa und Nordamerika zu pendeln, ganz nebenbei wurde noch ein neues Album eingespielt und nun geht es wieder quer durch Europa auf Tour. Zum Sonntagabend sind sie nun im Dresdner Beatpol angekommen, der sich schon zu früher Stunde recht gut gefüllt zeigt.

Vukovi

Den Start in den Abend legen Vukovi hin, welche hier schon mal etwas Promotion für ihr neues Album machen können, welches Anfang nächsten Jahres erscheint. Zwar dürfte das vornehmlich weibliche Publikum sicher deutlich mehr am Hauptact interessiert sein, dafür lauern sie aber so sehr auf diesen, dass die vorderen Reihen schon komplett besetzt sind. Beste Voraussetzungen also für die drei Schotten, die sich die Publikumsnähe vom ersten Song an zunutze machen. Frontfrau Janine zeigt sich zumindest im Umgang mit Social Media bestens bewandert und ist eigentlich die ganze Show damit beschäftigt, kräftig das Konzert via Handy zu filmen und hinterlässt auch für die Fans reichlich Eindrücke auf deren Handys, die oft genug mal kurz ausgeborgt werden. Neben diesen Kurzdokumentationen vom Bühnengeschehen ist natürlich dort auch reichlich Musik zu finden und die hat ordentlich Dampf. Vukovi bieten einen Mix aus Rock, Post-Rock und Pop an, der durchaus zu gefallen weiß.

Das brandneue „All That Candy“ rauscht ordentlich über die Bühne und Janine direkt zum Publikum hin, was natürlich bestens ankommt und damit steht auch einer weiteren Unterstützung seitens der Zuschauer nichts entgegen. Da werden reichlich Handys zu „I’m Wired“ gezückt, um die Ballade stimmungsvoll zu untermalen und beim nachfolgenden „Target Practice“ kann sich schon anständig eingekreischt werden. Dies ist allerdings schon die vorletzte Chance, denn mit „La Di Da“ steht bereits der Schlusspunkt bereit. Hier kommt noch ein recht eingängiger und treibender Song zu Vorschein, den Janine komplett aus dem Graben interpretiert. Vorteil ist nun nicht nur die Nähe zu den Gästen, sondern vor allem der recht einfach zu merkende Refrain, der nun hundertfach zum Besten gegeben wird. Das war es von den Schotten, die eine gute Vorstellung gaben und wohl reichlich Instagram-Storys aufgewertet haben.

Setlist:

Behave
Claudia
All That Candy
I’m Wired
Target Practice
La Di Da

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