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Comeback Kid, Misery Signals, Architects, Bane, Outbreak im Konzert (Münster, April 2009)

Die dienstälteste Band des Abends: Bane

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Bereits im Oktober 2008 erschien das aktuelle Album „Through The Noise“ der Kanadier Comeback Kid, doch erst im Frühjahr 2009 folgten die zugehörigen Live-Darstellungen im europäischen Territorium: Mit jeweils nur einem Auftritt wurden Italien, die Schweiz, Österreich sowie Belgien beglückt, während man in Deutschland gleich fünfmal Halt machte.

Outbreak

Der siebte Gig in Folge fand in der Sputnikhalle Münsters statt – wie auch bei den vorherigen Konzerten eroberten zuerst Outbreak die Bühne. Mit den ersten Klängen begann sich die Halle allmählich zu füllen und nach einigen weiteren verstrichenen Minuten, in denen noch die letzte Feinabstimmung der Instrumente vorgenommen wurde, ging es auch schon los: Eine dreckige Mischung aus rauen Shouts, punkigen Gitarren und durchdringendem Hardcore-Feeling dröhnten durch die Halle und ließ sie… weitestgehend kalt. Um die 20 Personen standen in der ersten Reihe vor der leicht zu infiltrierenden Bühne und hatten ihren Spaß, während das restliche Publikum es vorzog, sich die – recht anständige - Show, die hier geliefert wurde, doch lieber beim gemütlichen Stehen mit einem Bier aus einiger Entfernung anzusehen.

Schön zu sehen ist es allerdings immer, dass sich eine Band auch dann Mühe gibt, wenn das Publikum nicht gerade wegen der ersten Support-Band angekommen ist, sondern noch auf den Headliner wartet. Leicht erhielt man bei Outbreak den Eindruck, dass hier nur drei oder vier Songs gespielt wurden, insbesondere da die Band die Bühne nach knapp 20-30 Minuten gezwungenermaßen bereits wieder verließ, um Platz für Bane zu machen, allerdings stand die Anzahl der gespielten Songs denen der anderen Bands kaum etwas nach – denn die meisten Tracks des aktuellen Albums „Failure“ fassen im Durchschnitt gerade einmal zwei Minuten. Bis auf den Favoriten „No One Cares“ fällt es schwer, die einzelnen dargebotenen Tracks zu unterscheiden, was jedoch auch auf einen nicht ganz so perfekten Sound und die bei dieser Band leider zu häufig fehlenden, individuellen Wiedererkennungs-Merkmale zurückzuführen ist. Aber vielleicht ändert sich das noch mit der im Juni anstehenden Single „Work To Death“.

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