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Cologne In The Dark Part III

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Mit grosser Vorfreude machten wir uns am Abends des 25.11. gen Bürgerzentrum Ehrenfeld, um die dritte Auflage des Cologne In The Dark Festivals zu erleben.

Mit der Parkplatzsuche inmitten von Köln in der Vorabendzeit an einem Samstag ist das ja nicht immer so ganz einfach, aber schliesslich fanden wir dann doch noch ein nettes Plätzchen für unseren Wagen.

 

Angekommen an der Halle stellten wir erstmal fest, dass sich die Zahl der Festivalbesucher noch so ziemlich in Grenzen hielt. Wir massen diesem Ist zustand zu diesem Zeitpunkt aber keine allzu grosse Bedeutung bei, da sich auch vor dem Eingang noch einige Leutchen aufhielten.

Wir betraten jedenfalls sofort nach Einlass die Location und machten uns startklar für die erste Band.

 

Candescence betraten dann auch so ziemlich zeitnah der Running Order die Bühne mit ihrem Intro, das aus der Erkennungsmelodie von Indiana Jones besteht.

Der Sound sollte sich bei allen Bands an diesem Abend als ziemlich gut heraus stellen.

 

 

 

Die Songs beinhalteten neben der nötigen Härte auch schöne Melodielinien und gute Gitarrensoli. Die Location war zu Beginn des Festivals zwar noch nicht allzu voll, aber dennoch konnten die Jungs auf einige Fans bauen, die vor der Bühne ihre Songs mitfeierten.

Sänger Thomas lieferte eine überzeugende Show als Frontmann der Band und verstand es gut, das Publikum mit in die Show einzubeziehen.

 

Das Besondere an dem Gig dieses Abends war, dass Thomas den Fans mit Matthias ihren neuen Sänger vorstellten.

 

Aber es blieb nicht nur beim Vorstellen, sondern bei „Hate 365“ sangen Thomas und Matthias zusammen und danach gab´s noch mal den Song „Rising“, diesmal mit Matthias am Micro.

 

 

 

Setlist Candescence:

1. Rising

2. Scarcely Living

3. Into The Forest

4. Candescence

5. Beppospast

6. Prepare The Fall Of Centuries

7. We´ll Live Deadly Ever After

8. Hate 365

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9. Rising

 

Es folgte eine obligatorische Umbaupause und nachdem diese beendet war, enterten die Krefelder Blood Red Angel die Bretter.

Der Fünfer hat uns dann auch mal so richtig beeindruckt mit ihrem Thrash Metal, der aber echt so was vom allerfeinsten ist.

 

 

 

Eigentlich hätten wir die Band ja schon im Juli auf dem Ragnarock Festivals gesehen, aber da traten sie ja dann leider doch nicht auf.

Die Jungs da oben auf der Bühne machten einen verdammt professionellen Eindruck, sowohl an ihren Instrumenten als auch Frontmann Klaus an seinem Micro.

 

Es machte grossen Spass, die vielseitigen Songs mit ihren Soli, heftigen Knüppelpassagen und auch Klaus´ variabler Stimme zu erleben.

Von der Bühne aus verteilte er dann auch noch Promoexemplare ihrer 2005´er Demo, die von den Fans dankend angenommen wurden.

Für unsere Redakteure vor Ort waren Blood Red Angel schon mal der erste Höhepunkt des Abends.

 

 

 

Die Spielfreude, die man den Jungs auf der Bühne ansehen konnte, war echt enorm.

Es hätten auch während des Sets mehr Leute im Publikum sein können, aber auch das hat die fünf auf der Bühne nicht beirren können, einen wirklich klasse Gig auf die Bretter zu legen.

 

Setlist Blood Red Angel:

1. Disturb The Celebration

2. Cold Flesh

3. Ceremony Of The Condemned

4. Enforced

5. Independant

6. Virus II

7. Language Of Hate

8. Damaged

9. Opposite

10. Decline

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11. Revelation

 

Nach Blood Red Angel wurde es nun mit der nächsten Band, den Lokalmatadoren Power so richtig blutig. Diese Band hat sich mittlerweile schon eine beachtliche Fanbase erspielt mit ihren Songs, die man als eine Mischung aus Thrash mit Einsprengseln aus der Punkecke bezeichnen kann.

 

 

 

Hier gab es auch ein Wiedersehen mit Thomas, der zuvor noch bei Candescence am Micro stand. Bei Power allerdings hat er das Micro gegen die Gitarre ausgewechselt und nutzt das Micro nur noch für die Backingvocals.

Das Publikum begann zu feiern, denn Power hatten die Meute fest in ihrer Hand.

 

 

 

Aber fest in der Hand hatte der Sänger auch einen Gummiarm, den er mal als Gitarrenersatz nutze, um damit mitzuklampfen, bis er den Arm dann aber einfach wegwarf.

Gegen Ende des Sets kippte er sich dann auch mal eben noch ´ne Pulle Theaterblut (hoffe ich doch;-) über seinen Schädel, und dann ging´s weiter.

 

Der Bassist wirkte irgendwie ziemlich schüchtern, woran er aber noch arbeiten sollte, denn das will nun gar nicht so recht zu dem Auftreten der Band passen.

Da aber nach ihrem Gig ein teilweises Abwandern der Anwesenden zu bemerken war, wurde klar, dass viele der zahlenden Gäste wohl wegen der Kölner Thrasher ihren Weg in das BüZe gefunden hatten. Was aber schade war, denn auch die zwei noch folgenden Bands machen doch einen guten Job.

 

Setlist Power:

1. DBF

2. Zombie Attack

3. People Of The Lie

4. Impaled

5. We Are

6. Truth About A Lie

7. Made In Hellfire

8. Thrashblitz

9. Die Die Darling

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10. Out To Kill

 

Nachdem Scornage später in Ehrenfeld angekommen waren, als sie eigentlich wollten ( nach 9-stündiger Fahrt von Magdeburg, wo sie am Vorabend einen Gig absolviert hatten), betraten sie die Bühne, ohne zuvor die Chance gehabt zu haben, einen Soundcheck durchzuziehen.

 

Absolut unverständlich war es uns, dass die Location während des Sets der Aachener so leer war wie nie zuvor während des Festivals.

Unverständlich deshalb, weil die Jungs wirklich mitreissenden und superguten Thrash spielen und ihr neues Album doch überall mit guten Reviews abgeräumt hat wie der Teufel.

 

 

 

So fanden sich leider nur einige wenige Fans ein, um direkt vor der Bühne die Matten kreisen zu lassen.

Die zuvor absolvierte neunstündige Autofahrt durch Deutschland steckte den Jungs auch noch ein wenig in den Knochen. Ganz so spritzig wie wir sie noch auf ihrer CD-Release-Party Anfang des Monats im Aachener Musikbunker erlebt hatten, waren sie an diesem Abend leider nicht wirklich, was aber auch total verständlich ist.

 

Auch anfängliche Soundproblemchen mussten die Jungs mit dem Mischpult noch zwischendurch klären.

Hauptsächlich spielten Scornage wieder Songs ihres aktuellen Hammeralbums „Pure Motorized Instinct“. Bassist Markus konnte es sich wieder einmal nicht nehmen lassen, die Bühne zu verlassen und einige Minuten lang vor der Bühne zu zocken, was wir ja auch schon im Juli auf dem Ragnarock Festival beobachten konnten.

 

 

 

Technisch waren die Jungs wieder mal allererste Sahne und boten eine einwandfreie Show. Uns hat´s gefallen, nur fanden wir es extrem schade, dass so wenige Leutchen in der Halle waren, um die Klasse von Scornage mitzubekommen.

 

Setlist Scornage:

1. When There Is No More Room In Hell

2. The Ancient One

3. Pure Motorized Instinct

4. Society Kills

5. Scared To Be

6. Keep It To Yourself

7. Higher

8. End Of The Foodchain

9. Devil´s Offer

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10. I Am Your Fear

 

Schliesslich wurde es dann auch Zeit für die von den meisten der Anwesenden erwarteten Headliner One Man Army And The Undead Quartet.

Es kristallisierte sich dann auch recht schnell heraus, dass augenscheinlich viele der Fans am heutigen Abend wegen der Schweden ihren Weg in das Ehrenfelder BüZe gefunden hatten.

 

Von der ersten Minute an feuerten Johan und seine Mitstreiter den Fans ihre Hämmer um die Lauscherchen.

Und diese Hämmer wurden vom Publikum mit kreisenden Matten und textsicherem Mitsingen und nicht zuletzt mit lautem Applaus beantwortet.

Absolut phantastisch anzusehen war wieder einmal das Drumming von Marek Dobrowolski, der auch an diesem Abend wieder einmal eine brilliante Leistung abgeliefert hat.

 

 

 

Beim durchaus zum Mitgröhlen sehr prädestinierten Refrain von „So Grim So True So Real“ hielt Johan dann auch sein Micro vor die Nasen der Fans, die in der ersten Reihe standen, um diese dann den Part vortragen zu lassen.

Ausserdem kamen die Anwesenden schonmal in Genuss einiger brandneuer Songs, die zukünftig auf dem neuen Longplayer der Schweden zu finden sein werden.

 

 

 

Nach der Zugabe „Bulldozer Frenzy“ gab es erst noch Shake-Hands von der kompletten Band, bevor die 5 Schweden die Bühne verliessen. Man konnte nach ihrem Gig nur in zufriedene Gesichter der Anwesenden blicken.

 

Setlist One Man Army And The Undead Quartet:

1. Devil On The Red Carpet

2. Public Enemy No.1

3. Church

4. Motive

5. Butcher

6. So Grim So True So Real

7. Hell Is For Heroes

8. Killing Machine

9. The Sweetness Of Black

10. Lobotomizer

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11. Bulldozer Frenzy

 

Fazit: Ein nettes und durchaus gut organisiertes Ein-Abend-Festival mit einem Hammer-Headliner, auf dessen vierte Auflage im nächsten Jahr wir uns von The-Pit.de schon sehr freuen.

 

Ein Dank geht an dieser Stelle an die Veranstalter des Festivals für die Organisation und vor allem an Alex Linke dafür, dass wir Bericht erstatten durften.

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend