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Christmas Metal Festival Geiselwind 2011

Zwei fast perfekte Tage mit leider etwas zu wenig Besuchern

Blind Guardian

Als Headliner für den Freitag wurde unbestritten eine der erfolgreichsten deutschen Metalbands aller Zeiten gebucht. Blind Guardian gehören seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten zum Metalolymp unseres Landes und weit darüber hinaus. Im Jahr 2010 brachte die Band das aktuelle Album „At The Edge Of Time“ auf den Markt und tourte mit der Platte sehr ausgiebig. Einen grandiosen Gig lieferten die Progressive Metaller auch auf dem Wacken Open Air 2011 ab. So ist es kein Wunder, dass schon vor Beginn des Konzertes die untere Zuschauerfläche zum Bersten gefüllt ist. 

Die ersten Begeisterungsrufe ernten die Protagonisten schon, bevor sie auf der Bühne sind. Als das Intro beginnt, geht ein Raunen mit anschließendem lauten Beifall durch die Halle, der sich sofort wiederholt, als die ersten Töne zu „Sacred Worlds“ erklingen. Mit einem wunderbar klaren Sound kommt der mystische Titel aus den Boxen und eine spartanische, aber extrem gut geplante Lightshow macht den Titel zu einem Erlebnis. Nach dem Lied setzen dann schon gleich wieder die „Guardian“, „Guardian“ – Rufe ein. Auf die Frage von Hansi, ob auch Geiselwinder vor Ort sind, kommt kaum Resonanz, was den Frontmann dazu veranlasst, das Konzert als Auswärtsspiel für alle zu deklarieren. 

Ein Singalongsong wird angekündigt und die Ansage „Welcome to ...“ wird durch die Halle gebrüllt. Als das antwortende „Dying“ zu leise ausfällt, animiert der Fronter die Fans auch zu so später Stunde etwas mehr Einsatz zu zeigen. Gesagt – getan und los geht die Sause mit „Welcome To Dying“. Nach dem recht schnellen Lied wird das ebenso singbare, aber viel getragenere „Nightfall“ angekündigt und auch gespielt. Wie zu erwarten war, wird auch dieser Titel lautstark mitgegröhlt und auch der donnernde Apllaus zum Ende des Songs sei hier erwähnt. Von der Bühne kommt ein „Vielen Dank!“, bevor vor dem Podest die „Guardian“, „Guardian“ – Rufe wieder laut werden. Alle Hände sind in der Höhe, als der nächste Titel, „Time Stands Still (At The Iron Hill)“ angespielt wird. Auch hier wird der Refrain mit voller Brust mitgesungen. Teilweise sogar so laut, dass das Publikum mindestens so laut wie die Band ist. 

Den richtigen fetten Knaller bringen Blind Guardian dann mit „Bright Eyes“ und geben damit den Weg frei für eine ganze Serie an Hits. Im Anschluss folgen „Fly“ und der Hit „Valhalla“. Es ist müßig, zu erwähnen, dass bei all den Liedern gehörig der Punk abgeht. 

„A Voice In The Dark“ und „Imaginations From The Other Side“ sollten eigentlich das Set beenden. Eigentlich. So einfach werden Blind Guardian aber nicht von der Bühne gelassen. Mit lautem und anhaltendem Applaus wird die Band wieder zurück auf die Bühne zitiert. Nun geben die Künstler noch eine vier Songs lange Zugabe, die sich gewaschen hat. Auf „Wheel Of Time“ folgt das wohl bekannteste Stück der Band. Die Rede ist natürlich von „The Bard’s Song – In The Forest“. Im Anschluss gibt es noch „The Bard’s Song – The Hobbit“ und als wirklich letztes Stück noch ein Lied zum Mitsingen. „Mirror, Mirror“ wird das finale Stück des Abends, das die Halle noch einmal so richtig aufmischt. 

Blind Guardian haben sich wie eingangs schon erwähnt als absolute Stimmungsgaranten erwiesen, die wirklich immer berechtigt abräumen. So gut, wie bei diesem Gig war und wird die Eventhall dieses Wochenende nicht mehr besucht werden. 

Setlist:

  • 1. Sacred Worlds
  • 2. Welcome To Dying
  • 3. Nightfall
  • 4. Time Stands Still (at the Iron Hill)
  • 5. Turn The Page
  • 6. Majesty
  • 7. Bright Eyes
  • 8. Ride Into Obsession
  • 9. Fly
  • 10. Lord Of The Rings
  • 11. Valhalla
  • 12. A Voice In The Dark
  • 13. Imaginations From The Other Side
  • 14. Wheel Of Time
  • 15. The Bard's Song - In The Forest
  • 16. The Bard's Song - The Hobbit
  • 17. Mirror Mirror
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