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Christmas Metal Festival Geiselwind 2011

Zwei fast perfekte Tage mit leider etwas zu wenig Besuchern

Iced Earth

In Wacken hatten sie einen ihrer letzten Auftritte mit dem langjährigen Frontmann Matt Barlow. Jetzt sind sie mit neuem Sänger in Geiselwind. Die Rede ist natürlich von Iced Earth. Die Gruppe hat schon jede Menge Jahre auf dem Buckel und eine massive Liste an Veröffentlichungen vorzuweisen. Auch 2011 wurde ein neues Album auf den Markt gebracht. Dieses heißt „Dystopia“ und der gleichnamige Titeltrack eröffnet auch das Konzert in Geiselwind. Vor der Bühne scharen sich die Fans und bis zur Treppe kommt man nur schwierig nach hinten oder vorne. Oben, auf dem zweiten Plateau, haben sich auch sehr viele Fans eingefunden und die Galerien auf der einen Seite sind ebenso dicht besetzt. Jetzt zahlt sich die architektonische Anordnung der Halle das erste Mal richtig aus. Von fast überall aus kann man recht gut auf die Bühne sehen. 

Ohne Unterbrechung wird der zweite Song des Abends angestimmt. „Burning Times“ vom Album „Something Wicked This Way Comes“ schlägt auch gleich ein wie eine Bombe. Gitarrero Jon Schaffer, der im klassischen Outfit mit Lederhose, schwarzem Unterhemd und ehemals schwarzem Bandana auf der Bühne steht, scheint sich sehr zu freuen, jedenfalls grinst er immer wieder in die Menge. 

Die erste Überraschung kommt bei Titel Nummer drei. Nach einer kurzen, vokalen Einstimmung wird „Angels Holocaust“ angestimmt. Der Titel hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, er stammt von der „Burnt Offerings“ – Scheibe. Natürlich sind die Reaktionen der langjährigen Fans der Gruppe überwältigend. Manche hören den Song zum ersten Mal live.  Ernsthaft bewundernswert ist der neue Frontmann Stu Block. Er beherrscht alle Stimmlagen der vorangegangenen Sänger aus dem FF und gibt auch optisch ein sehr stimmiges Bild mit der restlichen Band ab. Die Formation wirkt durch und durch harmonisch, was bei Iced Earth ja nicht immer so war. 

Mit „V“ und „Anthem“ sind noch zwei weitere Songs vom aktuellen Album in der Setlist der Amerikaner untergekommen. Ansonsten ist aber die Klassikerdichte extrem hoch. „Stand Alone“, „The Hunter“, die Powerballade „Watching Over Me“, alle dieser Stücke ebnen den Weg zu einem fulminanten Finale, wie es Iced Earth besser kaum hätten gestalten können. 

Denn was zum Schluss abgeliefert wird, dass wird nicht nur den eingefleischten Fans in Erinnerung bleiben. Nach den eher gediegeneren und traurigen Klngen von „Watching Over Me“ springt die Band zurück zur „Burnt Offerings“ – Platte und liefert „Dante’s Inferno“ und zwar die kompletten 16 Minuten, die das Stück dauert. Und das auch noch mit einer Emotionalität, die ihresgleichen sucht. Diese Überraschung ist wirklich gelungen. Ein größeres Geschenk hätten die Musiker ihren Fans kaum machen können. 

Zum Ausklang wird noch die Bandhymne „Iced Earth“ dargeboten und die Band verbeugt sich zum Schluss vor ihren Fans. Ein Akt der Anerkennung an absolut begeisterte Fans. 

Setlist:

  • 1. Dystopia
  • 2. Burning Times
  • 3. Angels Holocaust
  • 4. V
  • 5. Stand Alone
  • 6. When the Night Falls
  • 7. Dark City
  • 8. The Hunter
  • 9. Anthem
  • 10. Declaration Day
  • 11. Watching Over Me
  • 12. Dante's Inferno
  • 13. Iced Earth
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