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Christmas Metal Festival Geiselwind 2011

Zwei fast perfekte Tage mit leider etwas zu wenig Besuchern

Grave Digger

Es ist schwer, für die folgende Band eine adäquate Einleitung zu verfassen. Sie gehört zu den größten und wichtigsten deutschen Bands im Bereich Hard and Heavy und hat so ungefähr überall schon gerockt, wo es nur was zu rocken gibt. Die Rede ist natürlich von Grave Digger. Mit ihrem Slot, der kurz vor 20 Uhr beginnt, haben sie einen der Headlinerauftritte erhalten. Und das völlig zu Recht, wie sich in den nächsten 90 Minuten herausstellen wird. 

Die Einleitung des Auftritts ist schon spektakulär: Auf der Bühne erscheint ein totenschädelbehaupteter Dudelsackspieler und spielt „Scotland The Brave“. Natürlich sind die Fans sofort hellauf begeistert. Das eigentliche Set startet dann mit dem Song, der auch auf „Tunes Of War“ dem Intro nachfolgt. „Scotland United“ ist natürlich der gesuchte Song. Mit „Einen schönen guten Abend Geiselwind!“ begrüßt Chris Boltendahl die zahlreich erschienenen Fans. Und schon nach „Hammer Of The Scots“ packen Grave Digger den ersten Knüller aus. Vom Album „Rheingold“ wird das Stück „Valhalla“ dargeboten. Die Reaktionen kann man sich vorstellen. Die ganze Halle tobt. 

Das ist nicht verwunderlich. Chris und die ganze Band präsentieren sich mehr als professionell. Man merkt der Gruppe sehr deutlich die Fannähe, die nach so langer Zeit immer noch besteht, an. Natürlich geht jetzt der Reigen der Hits, derer die Band ja nun wirklich reihenweise aufzählen kann, weiter. Auf „Ballad Of A Hangman“ folgt ein weiteres ruhigeres Lied. „The Last Supper“ vom gleichnamigen Album wird dem gemeinen Fußvolk vorgestampft.  Weiter geht es mit einem Stück von „Tunes Of War“. „The Dark Of The Sun“ animiert auch den letzten Fan, seine Hände in die Höhe zu reißen und mitzusingen.

Weiter geht es mit einem weiteren Titelsong. Die Hymne „Excalibur“ aus dem Jahr 1999 wird dargeboten und vor allem die nicht mehr so ganz jungen Fans brechen in Jubel aus. Das Set ist bis jetzt wirklich beachtenswert und die Fans sind begeistert. Nach dem Song bricht lauter Jubel aus. 

Mit „The Grave Dancer“ kommt auch ein Song vom Album „Heart Of Darkness“ zum Einsatz. Der Vorgänger zu „Tunes Of War“ zeichnet sich durch eine sehr düstere Atmosphäre aus. Diese spiegelt sich auch in dem dargebotenen Song wieder. Gänsehaut pur ist angesagt.  

Doch auch „Morgane Le Fay“ zaubert eine mystische Stimmung in die Eventhall in Geiselwind. Der Song vom Album „Excalibur“ wird ebenso abgefeiert wie die anderen Lieder vorher. Überhaupt ist in der Halle eine sehr gute Stimmung, die sich bis Blind Guardian noch weiter entwickeln wird. 

Zum großen Finale kommt es dann mit wenig Überraschung mit „Rebellion“ und „Heavy Metal Breakdown“ Nach beiden Songs bricht wieder der vorher bereits erwähnte, euphorische Beifall aus. Grave Digger haben ihr Publikum souverän durch das bunt gemischte Set geleitet. Die Auftritte der Band sind immer wieder eine Schau und der allgemeine Kontext nach der Show deutet darauf hin, dass der soeben vergangene Gig einer der besten der Gruppe überhaupt war. 

Setlist:

  • 1. Scotland United
  • 2. Hammer Of The Scots
  • 3. Valhalla
  • 4. Ballad Of A Hangman
  • 5. The Last Supper
  • 6. The Dark Of The Sun
  • 7. Excalibur
  • 8. Twilight Of The Gods  
  • 9. The Grave Dancer 
  • 10. Highland Farewell
  • 11. Morgane Le Fay
  • 12. Knights Of The Cross
  • 13. Rebellion (The Clans Are Marching)
  • 14. Heavy Metal Breakdown
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