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Christmas Metal Festival Geiselwind 2011

Zwei fast perfekte Tage mit leider etwas zu wenig Besuchern

Powerwolf

Nun sind Powerwolf an der Reihe. Eine große Fanschar hat sich vor der Bühne versammelt, einige davon geschminkt wie ihre Vorbilder. Als auf der Bühne die Lichter ausgehen und das Intro anläuft, bricht das erste Mal Jubel aus. Die Wölfe sprinten auf die Bühne und mit „Sanctified with Dynamite“ beginnt die Show. Und schon gleich beim ersten Lied springt der Funken über. Die Stimmung ist bereits am Kochen. Nach dem Song begrüßt Attila die Fans und stachelt sie auch gleich auf, lauter zu sein. Der Gefallen wird ihm getan, bevor es mit „Prayer In The Dark“ weitergeht. Der melodische Song kommt ebenfalls gut an und die Fans springen in den ersten Reihen inzwischen sprichwörtlich im Dreieck. Nach einem „Hallo Freunde! Ich will eure Fäuste sehen!“ geht es, wen wundert es, weiter mit „Raise Your Fist, Evangelist“. Der Song, der auch eher den melodischeren Nummern der Band zuzuordnen ist, scheint auch großen Anklang zu finden, denn bei jedem „Raise, Raise, Raise Your Fist!“ recken sich sehr viele Fäuste in den Himmel. Die Frage, ob die Zuhörer gerne Bier trinken, hätte sich Fronter Attila eigentlich sparen können. Dennoch ist er mit der ersten Antwort nicht zufrieden. Die Fans sind ihm immer noch zu leise. Beim zweiten Versuch ist der dann aber zufrieden. Die Überleitung ist dann recht geschickt angestellt, denn weiter geht es mit „We Drink Your Blood“. 

Nach dem Ohrwurmsong schnappt sich Attila das Publikum, um damit ein bisschen „Wer schreit lauter“ zu spielen. Inzwischen folgen die Reaktionen prompt und heftig, das muss man schon sagen. Auf der Bühne stehen wahre Animationskünstler.  Richtig rund geht es auch bei dem Vampirsong „Dead Boys Don’t Cry“. Powerwolf haben in ihrer Bühnenshow jede Menge Feuer untergebracht, so dass es in den ersten Reihen inzwischen wortwörtlich heiß hergeht. Das epische „We Drink Your Blood“ schließt sich an und die Gruppe läuft zur Höchstform auf. Es wird gepost was das Zeug hält, manchmal auch ein bisschen mehr. Nun folgt das leider schon recht häufig vorkommende Männlein – Weiblein Spiel. Attila lässt erst die Frauen schreien, dann die Männer und so weiter. Dieses Gehabe ist inzwischen doch arg abgenutzt. Das macht den Fans allerdings mal gerade gar nichts aus. Fleißig schreien sie mit und die Überleitung zum Song „Ressurection By Erection“ ist vorbereitet. 

Im Anschluss wird die wieder sehr epische Nummer „All We Need Is Blood“ regelrecht zelebriert. Mit in den Himmel gereckten Armen betrachten die Fans auf dem unteren Plateau den Song und auch weiter oben, jenseits der Treppe, wird noch heftig mitgefeiert. Einen ihrer bekanntesten Songs packen die Wölfe mit „Saturday Satan“ aus. Laut wird der Refrain mitgesungen. Die Stimmung greift auch auf Nicht-Fans über und vermag auch diese in ihren Bann zu ziehen. Nun geht es ins Finale für die Urhunde. „Catholic The Morning... Satanist At Night“ wird als vorletzter Song des Konzerts in die Halle geschmettert. Die mitreißenden Melodien fesseln die Fans natürlich und auch hier wird wieder fleißig mitgesungen. Der Schlussstrich wird mit „Lupus Die“ gezogen. Die Ansage, die in Choralform dargeboten wird, wird immer wieder von heftigen Schreien aus dem Publikum unterbrochen. Und dann legen Powerwolf zum finalen Akt los. Es ist unnötig zu erwähnen, dass auch dieser Song ganz schön gefeiert wird und eines der schillerndsten Konzerte dieses Festivalwochenendes geht mit dem schleppenden Titel zu Ende.

Setlist:

  • 1. Sanctified with Dynamite
  • 2. Prayer In The Dark
  • 3. Raise Your Fist, Evangelist
  • 4. We Drink Your Blood
  • 5. Werewolves Of Armenia
  • 6. Dead Boys Don't Cry
  • 7. In Blood We Trust
  • 8. Resurrection By Erection
  • 9. All We Need Is Blood
  • 10. Saturday Satan
  • 11. Catholic In The Morning... Satanist At Night
  • 12. Lupus Die
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