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Christmas Metal Festival Geiselwind 2011

Zwei fast perfekte Tage mit leider etwas zu wenig Besuchern

Kataklysm

Jetzt steht eine Band auf dem Programm, die neben Arch Enemy auch schon viele sehnsüchtig erwarten. Vorne wird es um einiges voller und man muss sich jetzt sogar etwas anstrengen, um den Biernachschub ohne Probleme heranzuschaffen. Kataklysm sind aus dem fernen Kanada angereist, um als Headliner mit der Hatefest-Tour von Stadt zu Stadt zu tingeln. Heute gilt es, in idyllischer Rasthofatmosphäre die Matten kreisen zu lassen, und es scheint eine ganze Menge an Besuchern zu geben, die bei den harten Klängen von Maurizio und Co. einmal wieder richtig die Sau rauslassen wollen. Nach einem kurzen Intro wird nicht lange gefackelt. Mit „Let Them Burn“ kommt der erste Song, der gleich Bewegung in die Versammlung bringt. 

Mit „Manipulator Of Souls“ wird etwas weiter in die Vergangenheit zurückgeschwenkt. 2001 wurde dieser auf „The Poetry Of War“ gepresst. Auch wenn dieses Stück schon zehn Jahre auf dem Buckel hat, begeistert es die Massen immer noch. Mit großem Geschrei befürwortet man die Songauswahl und der Fronter bedankt sich auch artig mit einem Dankeschön. Die Deather reizen schon von Anfang an die Energiekapazitäten ihres Publikums aus, doch dieses zeigt sich als äußerst robust. 

Immer wieder kitzelt man an den Kraftreserven der sich austobenden Meute. Ein Reißer nach dem anderen wird heruntergeprügelt, doch die Anwesenden scheinen sie nicht kaputt zu bekommen. Wenn man einigen von ihnen zusieht, ist man überzeugt davon, dass spätestens nach zwei Tagen der Physiotherapeut eine wahre Freude mit den verkrampften Nackenmuskeln haben wird. Bei „Taking The World By Storm“ und „Where The Enemy Sleep“ scheint man einen halben Gang herunterzuschalten, um die Schweißperlen ein wenig eintrocknen zu lassen, doch das bringt nichts. Es wird sich fröhlich weiter verausgabt. 

Bei „As I Slighter“ ruft Maurizio zum extremen Crowdsurfing, oder auch Security-Stress-Test genannt, auf. Der Aufforderung folgen auch einige der Anwesenden. Sämtliche Sicherheitsmänner, die sich im Bühnenbereich aufhalten, stürmen in den Bühnengraben. Sogar der Eingangsbereich zu diesem muss einige Zeit unbewacht bleiben, weil ein Crowdsurfer nach dem anderen vorne am Gatter ankommt. Ein paar Roadies eilen der sehr überforderten Crew zur Hilfe, denn die Flut, die gerade hereinbricht, ist alleine nicht zu bewältigen - Stresstest erfolgreich abgehakt.

Doch selbst bei der Tortur bleibt die Stimmung auf einem Level. Bis auf ein paar ausgepowerte Sicherheitsleute scheint die Runde das alles ziemlich unbeschadet überstanden zu haben. Kataklysm wissen, wie sie ihre Fans zum Feiern animieren müssen, und es bleibt zumindest in den vorderen Reihen keine Stirn trocken. 

Zu guter Letzt wird „Crippled and Broken“ und „Prevail“ aus den Boxen geblasen. Zu mehr konnten die Kanadier sich nicht mehr hinreißen lassen, denn Arch Enemy scharren schon in den Startlöchern. Trotzdem war es ein echt bombastischer Auftritt und ein guter Appetitmacher zur nächsten Band. Da bleibt nur zu hoffen, dass noch genügend Kraftreserven übrig geblieben sind. 

Setlist:

  • 1. Let Them Burn
  • 2. Manipulator Of Souls
  • 3. Push The Venom
  • 4. The Ambassador Of Pain
  • 5. Taking The Wolrd By Storm
  • 6. Where The Enemy Sleeps
  • 7. As I Slither
  • 8. Numb & Intoxicated
  • 9. Illuminati
  • 10. In Words Of Desperation
  • 11. At The Edge Of The World
  • 12. Crippled And Broken
  • 13. Prevail
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