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Christmas Metal Festival Geiselwind 2011

Zwei fast perfekte Tage mit leider etwas zu wenig Besuchern

Caliban

Der Caliban-Gig beginnt mit ohrenbetäubendem Lärm und einem gleichzeitigen Stresstest für die PA. Das Intro der Band tummelt sich größtenteils im niederfrequenten Bereich und bringt dadurch die Halle zum Zittern (wenn nicht die Halle, dann zumindest deren Inhalt).  

Nach einem recht guten Einstand wird es Frontmann Andreas Dörner sehr schnell zu ruhig im Publikum. Schon beim zweiten Lied fordert er mehrmals einen Circle Pit. Nur mäßig kommen die Fans dieser Aufforderung nach. Doch nach und nach kommt durchaus Leben in die Bude. Ist der Moshpit auch nicht so groß, so geht es darin aber umso heftiger zur Sache. Caliban machen ihrem Namen alle Ehre. Nicht nur vor der Bühne steigt die Sause, nein, auch auf den heiligen Brettern geht der Punk ab. Neben dem Fronter turnen auch die Gitarristen Denis und Marc in teils atemberaubender Geschwindigkeit über das Podest. Basser Marco steht dem in nichts nach. 

Jetzt ziehen Caliban erst einmal ein paar Songs voll durch und schaffen es damit, die Stimmung immer weiter aufzubauen. Einzig und allein die ständigen Aufrufe zu einem Circle Pit werden mit der Zeit lahm und fruchten auch nicht mehr. 

Mit „Na kommt schon ihr Pussys“ werden von Andreas die ersten Versuche der Zuhörer, den Songtitel „I Will Never Let You Down“ mitzubrüllen, kommentiert. Nach drei, vier Versuchen kommt die Meute aber auf die gewünschte Lautstärke und der Song kann beginnen. 

Caliban zeigen jede Menge Einsatz auf der Bühne, das muss man schon sagen. Bei „24 Years“ geht dann im Zuschauerraum richtig die Luzie ab. Die Fans schieben sich gegenseitig fast über die komplette untere Tanzfläche. 

Die Band liefert einen beeindruckenden Gig voller Bewegung und Emotion ab, der, wie alle Konzerte zuvor auch, nur ein wenig schwach besucht ist und somit immer wieder etwas vom Fronter angeschoben werden muss. 

Setlist:

  • 1. Love Song
  • 2. My Time Has Come
  • 3. Life Is Too Short
  • 4. No One Is Safe
  • 5. Stop Running
  • 6. Walk Like The Dead
  • 7. Nowhere to Run, No Place to Hide
  • 8. All I Gave
  • 9. I Will Never Let You Down
  • 10. 24 Years
  • 11. Sonne 
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