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Christmas Metal Festival Geiselwind 2011

Zwei fast perfekte Tage mit leider etwas zu wenig Besuchern

Zwei Wochen ist es her, dass in Lichtenfels die Hütte gerockt wurde. Nun steht der zweite Termin der Christmas Metal Festivals ins Haus, diesmal aber in Geiselwind. Die Halle, in der das Festival stattfindet, ist für Metalfestivalverhältnisse schon ordentlich groß. Die maximale Belastbarkeit wird mit 4500 Besuchern angegeben. Die Räumlichkeit ist sehr zuschauerfreundlich angelegt. Von der Bühne aus betrachtet kommt zuerst eine ebene Fläche, die ungefähr 15 Meter lang ist. Nun folgen Treppen, die zum nächsten Plateau führen, das dann mit minimaler Bodenneigung bis zum Ausgang ansteigt. Von der Bühne ausgesehen rechts befinden sich zwei Balkone übereinander, die beide betreten werden dürfen und von denen man einen schönen Ausblick hat, falls man sonst nicht auf die Bühne sehen könnte, was aber sehr unwahrscheinlich ist. 

Die Getränkepreise sind etwas günstiger als in Lichtenfels und die Versorgung mit Essen ist auch etwas besser, vor allem in der halleneigenen Küche gibt es neben Standardverpflegung wie Currywurst oder Chili auch so interessante Sachen wie schwarzen Leberkäse.

Die Bühne und die Anlage wirken sehr identisch mit der Technik aus Lichtenfels, was sehr gut ist, denn dort war der Sound ja hervorragend. Die Auftritte beginnen ähnlich brutal früh wie zwei Wochen zuvor und es ereilt die Zuschauer und die erste Band auch das gleiche Schicksal wie in der Stadthalle Lichtenfels. Die Band spielt bereits, bevor auch nur ein einziger Gast die Halle betreten hat. Aus diesem Grund muss leider auch der Bericht zu M.I.God entfallen.

In Legend

Die erste Band, die man sich vom ersten Ton an anhören kann, sind die Piano Metaller von In Legend. Mit ihrer neuartigen Umsetzung harter Musik konnten sie sich schon einen recht großen Fankreis erspielen. Einer der Musiker hat heute auch gleich zwei Auftritte zu spielen. Drummer Dennis Otto haut nämlich nicht nur bei In Legend auf die Felle, sondern er trommelt auch noch bei Van Canto

Ungewöhnlich viele Fans haben sich bereits vor der Bühne versammelt, um der Musik der außergewöhnlichen Band zu lauschen. Diese spielt dann auch als erste vier Lieder genau die Songs, die sie bis vor einiger Zeit als kostenlosen Download angeboten haben, nur in anderer Reihenfolge. Die Stimmung beim Auftritt der Gruppe pendelt irgendwo zwischen melancholisch und erregt, zwischen Freiheit und Einsamkeit. Die Klänge des Pianos hallen von den Wänden wider und erzeugen so eine ganz besondere Stimmung, die sich sofort auf die Zuhörer überträgt. 

In Legend haben etwas besonderes kreiert, für das sie bestimmt auch genug Kritik einstecken müssen. Doch kann man der Band nicht abstreiten, dass sie einen Wiedererkennungswert von einhundert Prozent hat, was gleichzusetzen ist mit einer Erfolgsgarantie. Zumindest bis in die gehobene Mittelliga. Nach acht Songs geht ein beeindruckendes Konzert mit viel emotionaler Musik zu Ende. Man kann sich absolut sicher sein, dass diese Gruppe noch für reichlich Furore sorgen wird. Ob es einem nun passt oder nicht.   

 Setlist:

  • 1. Heya
  • 2. The Healer (inclusive Remedy)
  • 3. Prestinate
  • 4. Pandemonium
  • 5. Me Against The Wall
  • 6. Elekbö
  • 7. Soul Apart
  • 8. Vortex
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