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Christmas Metal Festival 2010

In Lichtenfels wackeln wieder die Wände

Code Red eröffneten das Festival

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Schnee knirscht schaurig unter den meist derben Lederstiefeln, deren Besitzer sich am Vormittag schon auf den Weg zur Lichtenfelser Stadthalle begeben. Zugegeben, die große Masse Fans konnte sich noch nicht aufraffen. Einige dürften noch vom vorangegangenen Abend verkatert sein. Avantasia hatten gestern die Stadthalle erzittern lassen. Nach einiger Wartezeit im Eingangsbereich hat die Kasse Stellung bezogen und die ersten circa einhundert Fans stürmen den größeren Teil der in zwei Hallen unterteilten Örtlichkeit.  Im kleineren Teil hat sich eine ganze Gruppe Merchandisehändler eingefunden, die ihre Waren feilbieten. Ein erster Rundblick durch die Veranstaltungshalle zeigt die alles dominierende, ja massiv wirkende Bühne, mehrere Verkaufstände für die Festivalshirts und das offizielle Merchandise der spielenden Bands sowie zwei Getränkeausschänke und einen Pizzastand. Draußen vor der Halle erstreckt sich der Raucherbereich und eine Grillstation, an der es fränkische Bratwürste und gegrillte Steaks zu erwerben gibt. Preislich bewegt sich alles im grünen Bereich, worüber sich die Geldbörse freut.

Code Red

Aufgrund terminlicher Probleme mussten die Emil Bulls leider absagen. Als Ersatz sprangen die Oberfranken Code Red ein. Die Modern Thrash-Combo hat den ersten Slot des Tages bekommen und muss sich logischerweise mit noch recht wenigen Zuschauern zufrieden geben. Das beeindruckt die Band aber nicht im geringsten und die Fünf rocken gleich zu Beginn richtig los. Der Titel „In The Danger Zone“ bringt jede Menge Power und drück recht heftig aus den Boxen. Auch sonst lassen die Jungs von Code Red nichts anbrennen. Der Frontmann stampft über die Bühne und plärrt seine Texte ins Publikum. Der Drummer prügelt auch mit roher Gewalt auf sein Drumset ein und allgemein gibt die Band ein sehr harmonisches Bild ab. Und es passiert, was zu Beginn beinahe unmöglich erschien: Die Gruppe schafft es, sich erste positive Zuschauerreaktionen zu erspielen. Ganz langsam füllt sich nämlich die Halle und bei den ganz zu Beginn Angekommenen wirkt vielleicht schon das erste Bier. Insgesamt zimmern uns Code Red sieben astreine Songs um die Ohren und machen extrem Lust auf mehr. Das Festival hat eine würdige Eröffnung bekommen.

Setlist:

1. In The Danger Zone
2. Destroy
3. Dead Or Alive
4. Death or Glory
5. So What
6. Me vs. Me
7. Machine Memories

 

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