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Cenotaph & Phobiatic im Konzert (Oberhausen, August 2017)

Schallende Ohrfeige für den Underground-Support

Cenotaph

Sehr enttäuschend ist das schon für die türkischen Brutal Deather Cenotaph – da freuen sie sich auf ihre „Perverse Dehumanized Dysfunctions“-Tour mit eben dem neuen Album und ihrem bisherigen sechsten Longplayer und müssen dann vor dieser Geisterkulisse antreten. Schade ebenfalls, dass die neue Full Length auch erst gut eine Woche nach dieser Show als Vinyl vorliegen wird – da läuft gerade nur bedingt was zusammen.

Unwahrscheinlich, dass sich ein Fan der ersten Stunde heute eingefunden hat, trotzdem fangen die Vier gleich mal mit „Less Than Human Urinal“ vom seinerzeitigen Debütalbum von 1996 an und schnell wird klar, dass sie trotz der brutalen Gangart ein wenig eingängiger als noch Phobiatic herumholzen. Mit der zweiten Nummer verweisen sie gleich auch noch auf den zweiten Longplayer von 1999 – viele hätten schon Schwierigkeiten, sich allein den Titel „Verbalized Opinions About Intravaginal Umbilical Corded Fetus In Uterus“ zu merken.

„Herzlichen Dank für's Kommen“, lässt Bandgründer und Brüllwürfel Batu Çetin wissen und kündigt sechs Songs von neuen Album an, am Ende sind es aber dann doch sieben Brutalnummern, die zum verstärkten Blutrauschen in den Lauscherregionen sorgen. Mit Ansagen hält sich Batu eh sehr zurück, lobt auf Deutsch noch vor „Antagony Of Embriotomia“ das deutsche Bier und stößt gleich auch mal an, ansonsten werden eher die Titel unverständlich herausgegrowlt. Kurz vor Toresschluss muss dann noch die Bassdrum repariert werden, was Batu mit einem „Zu viel Power, unser Drummer“ überspielt – und dennoch ballern sie mit „Perverse Dehumanized Dysfunction“ noch prima vor den Latz.

Setlist:

Less Than Human Urinal
Verbalized Opinions About Intravaginal Umbilical Corded Fetus In Uterus
Parasitic Worms & Prenatal Cranial Deformation
Asphyxiated Embryonic Abnormalities
Syndromes Of Deadly Endogenous Intoxication
Antagony Of Embriotomia
Multi-Organ Failure Epidemie
Dismembered Unborn Species
Perverse Dehumanized Dysfunction

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“