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Castle Rock 2011

Die Burg rockte zum zwölften Mal

Crematory

Weil Megaherz lange im Stau gestanden haben und jetzt eben erst angekommen sind, ziehen Crematory ihren Auftritt vor. Bevor die Band die Bühne betritt, ist noch Zeit für ein Bier, ein bisschen Essen und T-Shirt-Käufe. Dann aber ist es soweit und die Bretter füllen sich wieder mit Leben. Die Band, die schon 1991 gegründet wurde, veröffentlichte Anfang des Jahres ein sehr umfangreiches Best-Of Album und sind nun hier, um zu beweisen, dass sie es noch drauf hat. Wollten die vorherigen Bands noch Sonne, machen sich Crematory eher Sorgen, ob es denn allen trotz Sonne gut geht. Geht es, denn es wird gejubelt und mitgesungen, was die Stimmbänder so hergeben. Schwarz rockt halt. Felix ist sehr bemüht und besorgt um das Wohlergehen derer, die jubelnd vor der Bühne verweilen. Er fragt, ob der Sound ok sei. Bedankt sich beim Veranstalter und auch bei der Crew, die das alles hier überhaupt ermöglichen. Die Songs kommen allesamt gut an, egal, ob sie aus ganz früher Feder stammen, oder aus neuerer Zeit. Die Stimmung gleicht bald einem Hexenkessel, dass das Festival ausverkauft ist, ist immer mehr spürbar, denn es ist kaum noch Platz in den vorderen Reihen und auch hinten wird es kuschelig warm - so muss es sein. Jede Minute wird gefeiert und dazu passt der Song „Tick Tack“ natürlich bombastisch. Bei „The Fallen“ wird dann noch mal die alte Szenemeinung angesprochen, dass man Gothic Rock nicht sagen durfte. Nun darf man es und das ist gut so, denn es passt. Plötzlich nimmt Felix einen Schluck aus der Wasserflasche und verzieht angeekelt das Gesicht. Wer das denn da hingestellt habe? Dann kommt die Erinnerung zurück: Er war es selbst, denn er trinke ja nur noch Wasser. Als die Bandkollegen erstaunt fragen, seit wann das denn sei, muss er zugeben: seit gestern. Wetten dürfen an dieser Stelle abgeschlossen werden, wie lange dieser Vorsatz wohl halten wird. Nach dem Depeche Mode-Cover "Black Celebration" meint die Band scherzhaft, man habe es jetzt ja hinter sich. Wollen tut das hier aber niemand, dementsprechend laut sind die Zugabe-Rufe, die auch erhört werden. Mit „Perils Of The Wind“ geht dann auch dieser Auftritt zu Ende.

Setlist:

A Story About
Fly
...
Temple Of Love
Höllenbrand
Sense Of Time
Tick, Tack
The Fallen
Tears Of Time
Prey

Black Celebration (Depeche Mode Cover)
Perils Of The Wind

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