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Castle Rock 2011

Die Burg rockte zum zwölften Mal

End Of Green

Wieder betritt Michael Bohnes die Bühne, zum einen um “Danke” zu sagen, denen, die wegen Zeromancer-Tickets gekauft haben, nun dennoch hier erschienen sind, zum anderen der Band End Of Green zu danken, die so kurzfristig erschienen sind. Nun ist es für eine Band, die „Ersatz“ ist, immer eine doppelte Herausforderung zu spielen und dann noch auf einem Festival, bei dem nur eine Bühne vorhanden ist und nicht mal eben die andere Bühne vorgezogen werden kann. Aber End Of Green haben abseits von ihrem Namen eine ganze Menge Hoffnung im Gepäck und spielen derart selbstbewusst auf, dass man sich nach der Perfomance des ersten Songs „High Hopes In Low Places“ fragt, wo das den noch hinführen soll. Die gesamte Band sprüht über vor Spielgeist und feiert den Auftritt. Vor dem sechsten Song wird dann noch der Gitarrist aufgrund seines vergangenen Geburtstags (Kirk wurde 34) ordentlich gemobbt, dass man sich ja wundere, dass man in dem Alter noch so rocken kann. Er kann und wie und das ist er bereit, jedem heute Abend zu beweisen. End Of Green müssen aber überhaupt nichts beweisen, sie überzeugen auf ganzer Linie. „Saviour“ wird dann auch lautstark mitgesungen und auch die kommenden Songs sind den meisten hier bekannt. Nach „Hurter“ beweist Michelle erneut Humor und fragt das Publikum, ob es denn ein wenig gefalle. Nach einem lauten Jubelsturm, meint er nur grinsend: „Uns auch – wie immer!“. Sie rocken über eine Stunde den Burghof und der eine oder andere hat sich schon so verausgabt, dass es vielleicht gut ist, dass nach der vierten Band heute Zapfenstreich ist. Die Stimmung hier kann aber wirklich nur als absolute Klasse beschrieben werden. So muss ein Festivaltag beginnen und noch ist hier nicht das letzte Wort gesprochen. Dennoch muss man sich hier an der Stelle, als End Of Green mit „Death In Veins“ die Bühne verlassen, fragen, wie die kommende Band das noch toppen will.

Setlist:

High Hopes In Low Places
Dead City Lights
Demons
Under The Sway
Killhoney
Saviour
Hurter
Goodnight Insomnia
Die Lover Die
Tie Me A Rope
Sunday Morning
Death In Veins

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