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Castle Rock 2011

Die Burg rockte zum zwölften Mal

Megaherz

Dann dürfen die auf die Bühne, die durch Stahlkarosse an Stahlkarosse an einem pünktlichen Erscheinen gehindert wurden und mit „Dein Herz Schlägt“ geht es auch direkt zur Sache. Lex fragt direkt mal nach, wo denn die Hände im Castle seien und bekommt prompt einige zu sehen. Dennoch ist das Publikum zwiegespalten; den Weggang Alexxs von der von ihm gegründeten Band und die Übernahme durch Lex hat noch nicht jeder hier verwunden und vielleicht sind auch die äußerlichen Ähnlichkeiten zu stark, um abzugrenzen. Das Programm, das Megaherz nun auf die Ohren geben, ist in jedem Fall gut und die Songs, wenn auch teilweise anders als früher performt, verfehlen ihre Wirkung nicht. Lex begrüßt den vollgestopften Burghof: "Hallo Schloss Broich, hallo Castle Rock. Wie geht's euch? Es ist noch früh am Abend aber lasst uns eine kleine Abendmesse sprechen" und beginnt den Song „Gott Sein“. Lex erinnert anschließend daran, dass sie ja quasi Wiederholungstäter seien, denn schon letztes Jahr waren sie vor Ort und verkündet im gleichen Atemzug, dass sie derzeit im Studiostress seien, da sie an einem neuen Album arbeiten, welches am 14. Oktober erscheinen soll. Zwischen den Songs muss Lex immer und immer wieder das Publikum animieren, mitzumachen und nicht aufzuhören. Hämische Kommentare an den Seiten bekunden, dass Alexx dies nicht gebraucht hätte. Anschließend gibt es eine kleine Religions-, bzw. Geographiestunde, um den Song „Jordan“ anzukündigen. Dann folgt eine längere Erklärung, was den Jungs von Megaherz heute widerfahren ist: "Ok, ihr habt schon mitbekommen, dass wir heute ein wenig Stress hatten. Wir hatten eine kleine Panne. Da dachten wir schon, das wird heut nichts mehr. Dann haben wir es in 30 Minuten geschafft und dachten, wir packen es noch. Dann kamen wir in einen Stau. Kennt ihr den Film Superstau? Genau so fühlten wir uns. Daher erstmal einen großen Dank an Crematory, dass sie vorgezogen haben. Das ist Kollegialität unter Bands. Wir haben alles gegeben und alle Verkehrsregeln gebrochen. Sind über den Standstreifen und so. Für euch zahlen wir jeden Strafzettel. Jetzt müssen wir mal über Gott und die Leute sprechen, die meinen, ihn hier auf der Erde zu vertreten. Irgendwie handelt jedes dritte Lied von uns von Gott..." Warum das so ist, diese Frage bleibt unbeantwortet. Die Jungs rocken die Dielen, die Fans den Burggraben und dann endlich kommt eines der lange vom Publikum geforderten Lieder: „Kopfschuss“ mobilisiert alle Kraftreserven und wird laut mitgesungen. Als es dann noch ein kleines Intermezzo zwischen Schlagzeuger Benny und Lex gibt, ist die Stimmung auf ihrem Höhepunkt. Lex wird immer wieder vom Schlagzeuger korrigiert und übergibt dann die Ansage der Songs an jenen. Als es dann dem Ende zugeht, muss Lex das Publikum dann aber zweimal fragen, ob sie denn gar nicht traurig seien - das musste heute noch keine Band tun. Mit „Beiß mich“ verlassen die Jungs die Bühne, um einer letzten Band den Platz zu räumen. Aber nicht, ohne bei „Freiflug“ ein Bad auf den Armen der wartenden Fans genommen zu haben.

Setlist:

Dein Herz Schlägt
Gott Sein
Ebenbild
Jordan
Fauler Zauber
März
Kopfschuss
Meine Sünde
Herzblut
Heuchler
Freiflug
Miststück

Beiß Mich

Seite
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