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Carnage in Concert Vol. 6

Sabiendas, Retaliation, Act Of Worship und Aeonyzhar live in Düsseldorf

Mittlerweile zum sechsten Male treffen sich die Vertreter der harten Szene in der Düsseldorfer Bar 95, um gleich vier Bands eine Chance zu geben, wobei das Gros sicherlich darauf gespannt ist, wie sich nun Act Of Worship rund um Organisator Henning schlagen wird. Den Anfang aber machen

Aeonyzhar

aus Hannover, die also auch in Düsseldorf ihre noch frische EP “Liberation“ vom Dezember letzten Jahres vorstellen wollen. Schon allein durch ihre Kleidung wollen sie sich ein wenig vom restlichen Szenecode absetzen und präsentieren musikalisch symphonische Mischung aus Death und Black Metal, wobei leider die Keys komplett vom Band kommen.

Knapp vierzig KonzertbesucherInnen sind vom Start an zugegen und stehen schon fast nicht mehr erwähnenswert mit gehörigem Abstand zu Bühne – ein Phänomen, welches wohl überall zu beobachten ist. „Kommt ruhig näher, wir beißen nicht“, lässt Fronter Patrick folgerichtig mitten in „The Glorious Liberation“ wissen, wobei er mit seinem Unterfangen noch recht erfolglos bleibt, lediglich eine wohl zur Band gehörende Tänzerin schaukelt ihren Körper vor der Bühne, wobei sie sich eher langsam rhythmisch bewegend so gar nicht dem schnellen Takt aufdrängt.

Aeonyzhar sind gut beraten, nicht zu viel auf das Mitmachen des Publikums zu setzen, und so zocken sie gleich erst einmal „Dystopia“ und „Palace Of Memories“ durch, bevor Patrick die Fans mit einem „Wir wollen euch den Abend versüßen“ das Eis ein wenig mehr brechen will – die anschließende Powerfaust bekommt er nicht, dafür aber ist der Applaus durchaus respektabel. Und wenn die Gäste halt nicht mitmachen, so muss man auf der Bühne einfach noch ein Quentchen nachlegen, Patrick lässt in den Sangespausen immer wieder seine Matte fliegen, nur folgen will im Publikum keiner.

Zwischen den Songs spielen die Hannoveraner auch immer wieder einige Geräuschkulissen ab, die es dem neutralen Zuschauer natürlich ein wenig erschweren zu erkennen, wann denn ein Song wirklich zu Ende ist, allerdings werden so auch ruhige Pausen vermieden. Ruhig bleibt es aber weiterhin beim Publikum, wenn man vom Applaus einmal absieht, doch ein erneuter Powerfaustanstiftversuch bei „Divine“ bleibt erneut ergebnislos. „Dank an der Veranstalter, danke Düsseldorf“ – mit deutlich anschwellendem Applaus können die Niedersachsen nun Feierband machen.

Setlist:

Ulysses
The Glorious Liberation
Dystopia
Palace Of Memories
The Human Arts
Ad Astra
Seed Of Oblivion
Divine
Into The Heart Of Emptiness

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