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Callejon, Darkness Dynamite, Artas im Konzert (Matrix, April 2010)

Die Matrix ist ebenso wie die anderen Konzerte der Tour ausverkauft

Darkness Dynamite brachten die Fans auf Trab

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Die Anzahl der Menschen, die den Weg zur Matrix in Bochum angetreten haben, ist beachtlich. Bereits vor dem offiziellen Einlass tummelt sich viel Jungvolk vor der Matrix und stimmt sich mit Bierchen auf das bevorstehende Konzert ein. Ein eher ungewohnter Anblick bietet sich dem eingefleischten Metalfan: Ein Haufen Teenies, die eher auf ein Emo- oder Tokio Hotel-Konzert passen würden.

Die Matrix ist ebenso wie die anderen Konzerte der Tour ausverkauft, und somit füllt sich auch die langgezogene, gewölbekellerartige Tube zusehends. Einen Fotograben gibt es am heutigen Abend nicht, wodurch das Jungvolk einen besonders nahen Kontakt zu ihren Idolen haben kann. Ihre Begeisterung bringen diese unwillkürlich und fortwährend mit schrillem Gekreische zum Ausdruck.

Artas

Die eingefleischten Callejon-Fans müssen sich jedoch noch gedulden, denn zunächst betreten fünf maskierte Männer, gänzlich schwarz gekleidet, die Bühne. Hierbei handelt es sich um die Österreicher von Artas. Eine schwarze Fahne steht auf der Bühne und schwarze, dreieckige Tücher bedecken ihre Münder, als sie auf die Bühne ziehen, um mit „Gamatron“ die Welt und neue Hörerschaft  für sich zu erkämpfen. Damit sind Artas auch unverzüglich erfolgreich. Ein Blick in die hinteren Reihen offenbart ein großes, zu Beginn noch leeres Loch im Kreise des Publikums. Die Gegebenheiten sind für energiegeladene Tobsüchtige schon einmal günstig. Doch dies wird noch nicht voll ausgeschöpft, und man bekommt nur vereinzelt ein moshendes Wesen zu Gesicht. Dennoch ist das Publikum der Band gegenüber ganz offensichtlich nicht abgeneigt und lässt sich von den Wienern begeistern. Als diese Ihre Maskeraden herunterlassen und ihr gesamtes Antlitz zum Vorschein bringen, ist ihre unglaubliche Begeisterung für die Musik und diesen Gig nicht mehr abzustreiten und als das spanisch gesungene Lied „Bastardo“ erklingt, füllt sich auch der Kreis in den hinteren Reihen.

Als „The Healing“ aus den Boxen erklingt, entartet der Circle Pit zu einem wild um sich rennenden, schlagenden und tretenden Haufen, der in einigen umstehenden Gesichtern viel Unverständnis wiederspiegelt, mit dem Wissen im Hinterkopf, dass es doch gerade im Metal um Gemeinsamkeit und Achtung aufeinander ankommt, nicht auf das gegenseitige Niederhauen bei Violent Dancing. Dabei ist es egal, ob das Kind Melodic Death-, Black Metal, Metalcore oder anders heißt. Nichtsdestotrotz ist die Stimmung nicht getrübt und Artas bedanken sich beim Publikum immer wieder für den Empfang, der ihnen bereitet wurde. Zu guter Letzt knien sich die Männer an Bass und Gitarren bei „Barbarossa“ nieder, um das Publikum vor ihren Füßen zu ehren und folgend dem zweiten Act des Abends ein Plätzchen auf der Bühne einzuräumen.

Setlist:

Gammatron
Bänger
Bastardo
The Healing
Machine
Fick das Fett
Butcher´s Guilt
Barbarossa

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