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Callejon, Annisokay, Vitja im Konzert (Dresden, Februar 2015)

Perfektes Wochen-Workout

Vitja bieten einen guten Start in den Abend

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Da haben die Jungs von Callejon mit ihrem neuen Album „Wir sind Angst“ erst im Januar die Charts gestürmt und schon stellen die Düsseldorfer das Werk auch schon live vor. Auch im Dresdner Raum scheint das Album ordentlich begeistert zu haben, denn die Reithalle ist trotz des recht frühen Beginns von 19:30 Uhr schon bestens gefüllt. Scheint fast so, als ob man direkt von der Arbeit zum Konzert ist und nun die Arbeitswoche gepflegt ausklingen lassen will.

Vitja

Der Anblick des vollen Zuschauerraums wird auch die erste Band des Abends freuen. Vitja dürfen ran und erblicken ist auch ein gutes Stichwort, denn viel zu sehen ist von ihnen nun wirklich nicht. Den Großteil ihres Gigs verbringen sie im Dunkeln, was eigentlich nicht weiter stören sollte, denn immerhin sind sie lautstark zu hören. Allerdings steht hier das „laut“ eindeutig im Vordergrund, und von einem gelungen Sound kann hier leider nicht die Rede sein. Aber versucht man mal, das ständig scheppernde Schlagzeug zu verdrängen, wird man doch positiv von der Band überrascht. Frischer, unverbrauchter Metalcore schlägt hier entgegen, der wirklich mitreißen kann. Und obwohl das Quartett erst seit zwei Jahren am Start ist, kann man sich doch schon an einer respektablen Qualität erfreuen.

Shouter David feuert immer mal wieder das Publikum an, leider will man dort noch nicht wirklich unter Beweis stellen, wie geil der Osten sein kann. Die meisten im Saal tun sich noch etwas schwer mit wirklichen Begeisterungsstürmen und bleiben lieber bei einem wohlwollenden Kopfnicken. Als Vitja „Sleeping In Snow“ von ihrem ersten Album „Echoes“ anspielen, ändert sich der Zustand allerdings durchaus, die Herausforderung zum Stagediving wird tatsächlich angenommen. Damit bekommt auch die bis dahin recht gelangweilte Security endlich mal alle Hände voll zu tun. Und wenn es gerade schon mal so gut in den Zuschauerreihen läuft, dürfen sich auch alle auf den Boden setzen und beim nächsten Schrei mit in die Höhe springen.

Endlich strömt mal so etwas wie Euphorie durch die Halle, schon wird man wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Vitja kündigen ihren letzten Titel an. Dieser ist für all die Leute, die so gerne als Freaks bezeichnet werden und sich doch überhaupt nicht so fühlen. „Your Kingdom“ von der aktuellen gleichnamigen EP wird auf die Bühne gebracht, noch einmal brüllt man harte Shouts in die Massen, prügelt kurze Riffs in den Saal und selbst das Schlagzeug kommt bei diesem Song mal anständig zu Wirkung. Belohnt wird das Ganze mit einem anständigen Mosh-Pit der in der Mitte des Raums tobt. Damit ist aber auch schon Schluss mit Ausgelassenheit und das Ende der Kurzvorstellung erreicht, was sicher einige gerne noch etwas heraus gezögert hätten.

Setlist:

Strange Noises
Follow The Shadows
Eligia
Sleeping In Snow
Your Kingdom

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